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Gustafsson: Wenn nicht im MMA, ich würde auch gegen Jon Jones boxen!

Was bringt die Zukunft für Alexander Gustafsson? (Foto: Dorian Szücs)

Mit dem Warten auf die endgültige Entscheidung der USADA bezüglich Jon Jones positiven Dopingtest und Daniel Cormiers anstehendem Schwergewichtskampf gegen Titelverteidiger Stipe Miocic, ist nicht nur die Zukunft des Titels im Halbschwergewicht in der Schwebe, sondern auch die des mehrfachen Herausforderers Alexander Gustafsson. Der Schwede ist heiß auf ein großes Duell, will besonders gegen Jones antreten und schließt sogar einen Boxkampf gegen den US-Amerikaner nicht aus.

Seine souveräne Beinarbeit und sein bewährter rechter Aufwärtshaken während seines letzten UFC-Auftrittes im Mai des letzten Jahres, sorgten nicht nur für eine gute Leistung gegen den gefährlichen Jiu-Jitsu-Schwarzgurt Glover Texeira, sondern auch für einen Knock-out vor heimischen Publikum, der Gustafssons Rückkehr als Titelanwärter auf den Halbschwergewichtsthron konsolidierte.

Doch die Luft über ihm wird dünn. Der aktuelle Titelverteidiger Cormier steht kurz vor seinem Titelkampf im Schwergewicht und ein Rückkampf mit Jones steht in den Sternen, bis ein endgültiges Urteil der USADA in seinem Dopingfall gefällt wird.

Wie sehr Alexander Gustafsson diesen Rückkampf mit Jon Jones will, konnten die Fans bei seinem Auftritt im Podcast von UFC-Kommentator Joe Rogan zu hören bekommen. Auch wenn Jones im schlimmsten Fall bis zu vier Jahre Sperre drohen, hat der 31-jährige Schwede eine Lösung dafür parat: „Wenn er nicht zurück zurück zum MMA kommt, boxe ich einfach gegen ihn. Ich würde gegen ihn in den Boxring steigen. Ein Sieg über ihn ist mir mehr wert, als den UFC-Gürtel zu gewinnen.“

Gleichzeitig scheint es der Schwede nicht eilig zu haben, wieder ins Octagon zu steigen, sondern spricht davon, nur noch Superfights bestreiten zu wollen: „Es muss ein bedeutendes Angebot sein, es muss etwas Besonderes sein, wenn ich wieder kämpfen soll. Ich finde, in meiner aktuellen Position sollte jeder Kampf etwas bedeuten.“

Einer dieser Superfights wäre ein Rückkampf gegen Daniel Cormier. Diesem Duell steht er optimistisch gegenüber. „Wenn ich gegen DC wie gegen Glover gekämpft hätte, würde ich ihn schlagen. Ich war zu viel in seiner Schlagdistanz.“

Nun heißt es abwarten, was die Zukunft bringt. Cormier kämpft erst im Juli und Gerüchte über ein mögliches Comeback von Jones kursieren seit Februar. Doch das letzte Wort der USADA ist noch nicht gesprochen.