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GSP-Coach: Mayweather? McGregor? Für einen Mega-Fight kommt GSP zurück!

Georges St. Pierre (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Neues Jahr, alte Frage. Auch 2018 werden sich Fans und Experten die Frage stellen: Kehrt Georges St. Pierre noch einmal ins Octagon zurück? Der Kanadier hatte im November seine vierjährige Auszeit beendet, um Michael Bisping um den Mittelgewichtstitel zu erleichtern. Um nach einer Darmerkrankung die Gewichtsklasse nicht zu lähmen, gab der Kanadier den Gürtel bereits wieder ab. GSP-Coach Firas Zahabi gab nun einen Vorgeschmack auf die nächsten Karriereschritte von GSP.

Georges St. Pierre wird wieder kämpfen. Davon geht zumindest sein Chef-Trainer Firas Zahabi aus. Der Tristar-Kopf gab dem kanadischen Medium TSN jüngst ein Interview zur weiteren Karriere seines Top-Stars Georges St. Pierre und erläuterte, dass sein Schützling vorhat, wieder das Octagon zu betreten.

„Georges wird es wieder bessergehen, er wird wieder trainieren, aber es ist eine schwere Frage“, antwortet Zahabi auf die Frage nach St. Pierres zukünftiger Gewichtsklasse. „Er muss auf seinen Körper hören und sich überlegen, was er will. Dann stellt sich die Frage, was ist der epischste Kampf, den wir machen können? Welchen Gegner wünscht man sich für ihn? Mayweather? McGregor? Einen Mega-Fight. Georges wird für einen großen, spannenden Kampf zurückkommen.“

Über einen Mega-Fight gegen Conor McGregor wird seit St. Pierres Comeback-Ankündigung spekuliert, schließlich würden er die beiden größten Stars der UFC-Geschichte gegeneinanderstellen. Dass der Name Floyd Mayweather fällt, ist jedoch überraschend. Zwar hatte der Boxer jüngst angedeutet, ein Angebot der UFC erhalten zu haben, mit einem wirklichen Einsatz im Käfig rechnen nur die Wenigsten. Ein Kampf gegen St. Pierre wäre jedoch, egal ob im Boxen oder MMA, erneut ein Kassenschlager für die neuen UFC-Eigentümer.

Und ohne den Gürtel ist der Kanadier auch nicht an Gewichtsklassen oder Vertragsklauseln gebunden, kann sich seine Gegner quasi aussuchen. Offiziell hatte St. Pierre seinen Gürtel aufgrund einer Darmerkrankung abgegeben. Doch nun scheinen auch andere Überlegungen hineinzuspielen. Möglicherweise die fehlende finanzielle Perspektive eines Kampfs gegen Interims-Champion Robert Whittaker oder Weltergewichts-Champion Tyron Woodley. Für Zahabi trotzdem kein Grund, Kritik am Kanadier zu üben.

„Ich sage immer wieder, die Leute sollen erst einmal das nachmachen, was Georges erreicht hat, bevor sie ihn kritisieren. Er hat seinen Titel immer und immer wieder verteidigt, viele Leute haben sich an ihm versucht. Stellt euch an und macht es so, wie es Georges gemacht hat. Er hat sich nie über seine Gegner beschwert. Man gewinnt den Titel nicht, man holt ihn sich, man verdient ihn sich.“

Wie sich das Weltergewicht St. Pierre nach vier Jahren Abwesenheit eine Titelchance im Mittelgewicht verdient hatte, wurde Zahabi allerdings nicht gefragt.