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GSP: „Bisping hat Angst davor, mit mir zu ringen“

Georges St. Pierre (Foto: Florian Sädler)

Nächste Woche ist es so weit. Dann wird MMA-Legende Georges St. Pierre nach einer Auszeit von knapp vier Jahren wieder im Octagon die Fäuste fliegen lassen. In seinem Comeback-Kampf bekommt er dabei bei UFC 217 direkt eine Chance auf den UFC-Titel im Mittelgewicht, der sich in Michael Bispings Besitz befindet. Und der ließ in vergangenen Interviews häufig die Idee durchblitzen, sich mit GSP im Stand messen zu wollen. Eine Vorstellung, von der der Kanadier nicht sonderlich viel hält.

„Er spielt immer die gleiche Schallplatte ab“, sagte St. Pierre in der letzten Ausgabe der MMA Hour. „Er hat Angst davor, mit mir zu ringen. Angst. In jedem Interview bettelt er mich an, dass ich mit ihm stehen und ballern soll. In jedem Interview. Ich meine ja nur, wenn du den Bodenkampf nicht beherrschst, solltest du lieber Kickboxen als MMA betreiben. Bodenkampf gehört dazu und er hat Angst. Ich werde alle meine Waffen einsetzen. Das sind nur Kopfspielchen, die er spielt.“

St. Pierre kündigte Ende 2013 als damaliger Titelträger im Weltergewicht überraschend eine Pause vom MMA-Sport an und legte sein UFC-Gold nieder. Seitdem äußerte der 36-Jährige mehrfach den Wunsch, wieder ins Octagon steigen zu wollen. Eine Knieverletzung sowie spätere Verhandlungsschwierigkeiten mit der UFC verhinderten eine Rückkehr aber längere Zeit. Nun ist der Papierkram erledigt und die Verletzungen sind auskuriert.

„Ich bin viel zuversichtlicher in der ganzen Sache als früher“, sagte St. Pierre weiter. „Ich habe viele Aspekte in den vier Jahren trainiert. Die Leute sagen, man könne sich nicht neu erfinden. Aber ich werde beweisen, dass man es kann. Ich werde es allen beweisen. Ich bin nicht mehr der gleiche Typ wie früher. Ich habe viel mehr Waffen und ich habe mich auf andere Dinge spezialisiert. Ich habe viele neue Tricks, die ich einsetzen werde.“

Eine Prognose für seinen Titelkampf hat St. Pierre ebenfalls abgegeben: „Ich werde ihn vorzeitig stoppen. Da bin ich mir sicher. Entweder ein Knock-out oder eine Submission.“