Boxen

George Foreman fordert Steven Seagal heraus

George Foreman (Foto: Wikimedia Commons)

George Foreman geht zwar stramm auf die 70 zu, der frühere Box-Weltmeister scheint aber immer noch ein wenig sportliches Feuer in sich zu haben. Denn nun hat der Boxer den Schauspieler Steven Seagal zu einem Kampf herausgefordert.

So wirklich weiß keiner, warum George Foreman Steven Seagal herausgefordert hat. Möglicherweise, weil sich Seagal, mittlerweile russischer Staatsbürger und Putin-Freund, in die öffentliche Debatte um die Proteste schwarzer NFL-Spieler gegen Polizeigewalt in den USA eingemischt und das Knien während der Nationalhymne verurteilte. Vielleicht ist es auch nur eine einfache Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu bekommen.

Am Montag forderte George Foreman jedenfalls Steven Seagal über Twitter zu einem Kampf ohne Regeln über zehn Runden heraus. Foreman würde boxen, Seagal dürfe „was auch immer“ einsetzen. Einzige Einschränkung: keine Waffen.

Was auch immer der Beweggrund ist, die Kampfsportwelt hat nach „Dada5000 vs. Kimbo Slice“ und „McGregor vs. Mayweather“ nur auf einen solchen Kampf gewartet. Ein 68-jähriger Boxer gegen einen 65-jährigen Aikido-Kämpfer und gefallenen Hollywood-Star. Was Muhammad Ali und Antonio Inoki im Jahr 1976 waren, sind George Foreman und Anderson-Silva-Mentor Steven Seagal im Jahr 2017.

Scott Coker hat hoffentlich schon den Hörer in der Hand.