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Frankie Edgar kämpft auch ohne Titel gegen Brian Ortega bei UFC 222

Frankie Edgar (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Nachdem der amtierende Federgewichts-Champion Max Holloway als Gegner im Hauptkampf bei UFC 222 wegen einer Verletzung ausschied, entschloss sich „The Answer“, im Programm zu bleiben, anstatt die Zeit bis zum nächsten Titelkampf auszusitzen. Er kämpft am 3. März gegen Brian Ortega, die Nummer drei der Rangliste.

Edgar gehört womöglich zu einer aussterbenden Garde unter den MMA-Kämpfern. Er lässt lieber Taten, statt Worte für sich sprechen. „Ich glaube, dass die meisten Kämpfer versuchen, durch Worte an ihr Ziel zu gelangen, statt durch harte und richtige Arbeit.“, sagte Edgar gegenüber der MMA Hour. „Sie sehen direkte Resultate durch dieses Verhalten. Daher kann ich verstehen, dass sie so handeln. Ich bin allerdings noch ein bisschen oldschool, schätze ich. Ich arbeite lieber hart, halte meinen Mund und versuche durch Resultate an mein Ziel zu gelangen.“

Die UFC bot Edgar Brian Ortega als Ersatzgegner bei UFC 222 in Las Vegas an. Der ehemalige Leichtgewichts-Champion nahm die Herausforderung an. Das ist alles andere als selbstverständlich. Schließlich würde eine Niederlage gegen „T-City“ auch das Aus für einen zuletzt garantierten Titelkampf bedeuten. Der 36-Jährige war zunächst nicht gerade angetan von der Tatsache, dass das Duell gegen Max Holloway ausfiel.

„Ursprünglich sollten Holloway und ich im Dezember aufeinandertreffen. Jedoch verletzte ich mich letztes Jahr und nun ist es Holloway, der absagen musste. Das passiert eben. Ich war eine Zeit lang traurig und deprimiert. Aber ich bin darüber hinweg und wollte einfach Teil der Veranstaltung bleiben. Es juckt mich, wieder zu kämpfen. Das letzte Mal ist schon lange her. Und jetzt ist es endlich wieder so weit. Wir werden gegen Ortega kämpfen.”

Ortega bietet sicherlich keine leichte Beute für Edgar. Die Möglichkeit auf die Krone im Federgewicht und damit auf Gold in zwei unterschiedlichen Gewichtsklassen möchte sich Edgar von Ortega nicht nehmen lassen. Mit Yair Rodriguez schlug der in New Jersey geborene US-Amerikaner im vergangenen Mai bereits einen ähnlich aufstrebenden Kämpfer der neuen Generation.