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Floyd Mayweather: „Auf dem Papier spricht alles für McGregor“

Floyd Mayweather

In knapp zwei Wochen ist es so weit. Dann wird UFC-Champion Conor McGregor im „Money Fight“ auf Boxlegende Floyd Mayweather treffen. Während viele Experten McGregor kaum Chancen auf den Sieg ausrechnen, hat Mayweather seinen Kontrahenten in einem Interview nun selbst analysiert und ist zu einem überraschenden Ergebnis gekommen.

„Wenn du mich und Conor McGregor auf dem Papier vergleichst, ist er größer, hat eine längere Reichweite, ist allgemein der größere Mann“, erklärte Mayweather gegenüber ESPN. „Er ist viel jünger. Ich bin seit ein paar Jahren draußen und bin schon in den Vierzigern. Also wenn du dir alles auf dem Papier anschaust, zeigt alles in Richtung Conor McGregor.“

Mayweather hat sich am 12. September 2015 mit 49 Siegen bei keiner Niederlage vom aktiven Wettkampfgeschehen verabschiedet. In seinem Abschiedskampf sicherte sich „Money“ Mayweather einen Punktsieg gegen Andre Berto. Schon damals hatte er im Alter von 38 Jahren das Gefühl, bezüglich seiner Fähigkeiten nachgelassen zu haben.

„Ich bin nicht der gleiche Kämpfer, der ich vor zwei Jahren war“, so Mayweather. „Ich bin auch nicht der gleiche Kämpfer, der ich vor fünf Jahren war. Ich bin nicht mit der Zeit gegangen. Ein Kämpfer wie Andre Berto sollte mit Floyd Mayweather nicht über die Distanz gehen. Aber wisst ihr, ich war damals 38. Es ist offensichtlich, dass ich etwas nachgelassen habe, wenn ein Kämpfer wie er mit mir über die volle Distanz geht. Ich bin nicht mehr derselbe. Ich hatte mal eine K.o.-Rate von 90 Prozent. Ich habe nachgelassen.“

Zwei Jahre nach dem Abschiedskampf wird Mayweather nun wieder in den Boxring steigen und in der T-Mobile Arena in Las Vegas auf Conor McGregor treffen. Und auch wenn sich der mehrfache Weltmeister sehr selbstkritisch zeigt, sieht er sich im Kampf gegen McGregor vorne.

„Ich sage nicht, dass ich nicht kämpfen kann, ich sage nur, dass ich nicht der gleiche Mayweather wie früher bin“, so der 40-Jährige.