Boxen

Feigenbutz stoppt Vega in Schwerin

Vincent Feigenbutz in Aktion. (Fotograf: Holger Plautz)

Vincent Feigenbutz setzte sich in Schwerin erfolgreich gegen Gaston Alejandro Vega durch. Das 22 Jahre alte Supermittelgewicht stoppte den Argentinier im Reservekampf der Muhammad-Ali-Trophy durch K.o. in der elften Runde und verteidigte damit seinen Interconti-Titel.

Für Feigenbutz, der aktuell von zwei Trainern betreut wird, war die neue Zusammenarbeit mit Valentin Silaghi und Garip Ilbay offenbar ein voller Erfolg. So boxte er anfangs ruhig, ließ seinen Jab kommen und rechnete seinen Gegner aus.

In den späteren Runden konnte der Karlsruher dann schließlich einen Cut an der Nase des Argentiniers öffnen, der stark blutete. Vega blieb jedoch stets gefährlich und konnte den Deutschen in der vierten Runde zu Boden schlagen, der Referee wertete es jedoch als Ausrutscher von Feigenbutz.

Von der Platzwunde beeinträchtigt, baute der 34-jährige Vega schließlich weiter ab, während Feigenbutz gute Kondition und Ring-IQ bewies und sowohl das Tempo als auch die Schlagfrequenz steigerte. Er suchte ein Ziel für seine Rechte zum Kopf, stellte dann um, auf Angriffe zum Körper. Die Umstellung sollte sich lohnen.

In der siebten Runde ging Vega von einem Leberhaken getroffen in die Knie. Er biss auf die Zähne und boxte weiter. Im 11. Durchgang war es schließlich soweit – der Argentinier brach ein und ging schließlich nach 2:36 Minuten durch weitere Körpertreffer gepeinigt K.o.

Feigenbutz verteidigte somit seinen Intercontinental-Titel im Vorprogramm der „World Boxing Super Series“. Für den früheren Weltmeister war es der 27. Triumph im 29. Profikampf.