Boxen

Erster Rekord verpasst: „Money Fight“ setzt weniger Tickets als Pacquiao ab

Floyd Mayweather & Conor McGregor (Foto: Showtime)

Wenige Tage nach dem großen „Money Fight“ zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor sickern die ersten Zahlen durch. So stehen nun die Ticketverkäufe des Mega-Fights fest. Dabei liegt man 17 Millionen Dollar unter dem bisherigen Rekordhalter, Mayweathers Kampf gegen Manny Pacquiao.

55 Millionen Dollar. Eine stolze Summe und doch vielleicht zu wenig. Denn entgegen zahlreicher Prognosen von Floyd Mayweather, Conor McGregor, Dana White und Showtime-Vorstand Stephen Espinoza lagen die Ticketverkäufe am Ende weit hinter dem Rekord von 72 Millionen Dollar. Bereits während des Vorverkaufs wurde Kritik an der Preispolitik geäußert.

Tickets für den „Money Fight“ konnte man ab 500 Dollar erwerben, in der Spitze kosteten die Eintrittskarten sogar 10.000 Dollar. Kein Wunder also, dass zahlreiche Plätze in der T-Mobile Arena leer blieben. Die 13.094 Zuschauer in der Halle zahlten einen durchschnittlichen Preis von 4.232 Dollar pro Ticket. Gut genug für Platz Zwei in der Geschichte, aber eben kein Rekord.

Mit dem Kampf gegen McGregor hält Floyd Mayweather weiterhin die vier Bestmarken Nevadas mit seinen Kämpfen gegen Pacquiao (72 Millionen Dollar), McGregor (55 Millionen Dollar), „Canelo“ Alvarez (20 Millionen Dollar) und Oscar de la Hoya (18 Millionen Dollar). Zum Vergleich: die höchste Summe an Ticketeinnahmen der UFC in Nevada beträgt 10,7 Millionen Dollar, aufgestellt von UFC 200 im vergangenen Jahr.

Die Einnahmen aus den PPV-Verkäufen wurden hingegen noch nicht veröffentlicht. Wobei Verantwortliche von Showtime davon ausgehen, mindestens nahe an den Rekord des Pacquiao-Kampfes zu kommen, oder ihn sogar zu übertreffen. UFC-Präsident White ließ sich sogar zu der Prognose hinreißen, man habe 6,5 Millionen PPVs abgesetzt. Der derzeitige Rekord liegt bei 4,6 Millionen PPVs.