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Deontay Wilder pulverisiert Bermane Stiverne

Deontay Wilder schickt Bermane Stiverne auf die Bretter (Foto: @BronzeBomber/Twitter)

Pflichtaufgabe erledigt. WBC-Weltmeister Deontay Wilder hat in seinem Rückkampf gegen Bermane Stiverne ein Ausrufezeichen gesetzt und seinen Blick nun auf Klitschko-Bezwinger Anthony Joshua gerichtet.

Deontay Wilder hatte eigentlich große Pläne für diese Titelverteidigung. Luis Ortiz sollte es werden und Wilder einen spannenden Kampf und einen großen Zahltag einbringen. Stattdessen wurde der Kubaner wegen eines positiven Dopingtests aus dem Kampf abgezogen und der 32-Jährige Weltmeister durfte sich ein weiteres Mal mit Bermane Stiverne herumschlagen, gegen den er vor knapp drei Jahren in einem höhepunktarmen Duell den WBC-Titel gewann.

Und ein weiteres Mal sollten die Fans nicht enttäuscht werden, denn Wilder wollte ein Ausrufezeichen setzen. Von Beginn an spielte er mit seinem Gegner, ließ ihn ins Leere laufen und schickte ihn mit einer schnellen Kombination zweier Geraden auf die Bretter. Stiverne kam wieder auf die Beine, musste dann jedoch weite Schwinger nehmen und ging erneut zu Boden.

Ein weiteres Mal rappelte er sich wieder auf, aber das Rundenende sollte er nicht mehr erleben. Wilder ging wie von der Tarantel gestochen auf seinen Gegner los deckte ihn erneut mit langen Händen ein und schickte ihn an den Seilen mit einer harten Linken zu Boden. Drei Sekunden vor Ende der ersten Runde brach der Ringrichter das ungleiche Duell nach dem dritten Niederschlag ab.

Wilder forderte anschließend Anthony Joshua zum Kampf der Schwergewichtsweltmeister. Ob es dazu kommt, ist nun die große Frage. Schließlich konnte sich auf der gleichen Veranstaltung Dominic Breazeale in einem Herausforderer-Kampf gegen Eric Molina durchsetzen. Auch der Engländer Dillian Whyte soll derzeit in der Verlosung sein.

Seinen Status als Herausforderer auf den WM-Titel konnte auch ex-Champion Shawn Porter behalten. Der 30-Jährige feierte einen deutlichen Punktsieg über Adrian Granados und schielt weiterhin auf einen Rückkampf gegen WBA-Weltmeister Keith Thurman. Im zweiten Titelkampf des Abends konnte sich der ungeschlagene Russe Sergey Lipinets gegen den Japaner Akihiro Kondo in einer blutigen Auseinandersetzung die vakante IBF-Weltmeisterschaft im Super-Leichtgewicht nach Punkten sichern.