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Dana White: Nurmagomedov wohl erst gegen Ferguson

Dana White (Foto: Florian Sädler)

Wird Khabib Nurmagomedov nach seinem starken Sieg gegen Edson Barboza gegen Conor McGregor oder gegen Tony Ferguson um den UFC-Titel kämpfen? Diese Frage beschäftigt MMA-Fans weltweit. Nun hat UFC-Präsident Dana White dazu Stellung bezogen.

„Ich würde einen Kampf zwischen McGregor und Nurmagomedov lieben, aber Tony Ferguson ist der Interims-Champion und Conor und ich haben uns noch nicht wirklich einigen können, wann er zurückkommt“, sagte White in einem Interview. „Conor muss ein paar große Entscheidungen treffen, und zwar schnell. Wenn er wartet – ich denke, Conor will nicht vor August kämpfen – sind das fast zwei Jahre bis zur ersten Titelverteidigung und das kann nicht sein.“

McGregor gewann den UFC-Titel im Leichtgewicht im November 2016 mit einem K.o.-Sieg gegen Eddie Alvarez, hat seit dem aber nicht mehr im Octagon gekämpft. Stattdessen bestritt der Ire einen Boxkampf gegen Floyd Mayweather, mit dem er finanziell ausgesorgt haben dürfte. In der Zwischenzeit hat die UFC mit Tony Ferguson einen Interims-Titelträger küren können, der nun ebenfalls auf seine Chance gegen McGregor wartet.

„Wenn Conor bereit ist, bis März einen Kampfvertrag zu unterschreiben, könnten wir Khabib gegen Tony kämpfen lassen und der Gewinner trifft dann auf Conor“, so White. „Oder wenn McGregor aber warten will und erst im Herbst kämpfen will, dann würden wir Khabib gegen Tony um den Titel kämpfen lassen, nicht um den Interims-Titel.“

So oder so scheint die UFC also an einer Ansetzung zwischen Interims-Champion Tony Ferguson und Khabib Nurmagomedov zu arbeiten. Entschieden werden muss nur noch, ob dabei der Interims-Titel oder der richtige Titel im UFC-Leichtgewicht auf dem Spiel stehen wird.

„Tony Ferguson ist schon lange dabei und hat sich bewiesen, Khabib hat sich bewiesen“, so White weiter. „Conor hat gute Arbeit geleistet, er hat sehr viel Geld verdient und wenn er sich dafür entscheidet, dass er erst einmal nicht kämpfen will, ist das seine Sache. Das ist seine Entscheidung. Aber der Gürtel muss weiterwandern. Deshalb müssen mit ihm in den nächsten Monaten einige Sachen geklärt werden.“