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Dana White: Brock Lesnar kommt zurück zur UFC.

Brock Lesnar

Auch mit 40 Jahren scheint Brock Lesnar noch nicht genug von der UFC zu haben. So soll der derzeitige WWE-Wrestler erneut an einem UFC-Comeback interessiert sein. Das bestätigte UFC-Präsident Dana White bei UFC Tonight.

Seit Wochen brodelt die Gerüchteküche um Brock Lesnar. Endgültig befeuert wurden die Comeback-Gerüchte durch ein Foto von Dana White und Lesnar, welches der UFC-Präsident im Netz veröffentlichte. Nun wurde White darauf angesprochen und bestätigte die Gerüchte: „Brock Lesnar wird zur UFC zurückkommen. Ich weiß nicht, wann, aber er wird zurückkommen.“

Der frühere Schwergewichts-Champion kehrte bereits vor zwei Jahren für UFC 200 für einen einmaligen Kampf gegen Mark Hunt ins Octagon der UFC zurück. Das große Comeback wurde jedoch von zwei positiven Dopingtests überschattet, die seinen Sieg in einen No Contest umwandelten. Lesnar wurde daraufhin für ein Jahr gesperrt und beendete im Februar dann offiziell seine Karriere, wodurch die Restlaufzeit seiner Sperre eingefroren wurde.

Sollte sich Lesnar in der UFC zurückmelden, müsste er sich also zuerst bei der USADA anmelden, die ihn mit Argusaugen beobachten würden. Normalerweise müssen Kämpfer sechs Monate vor einem UFC-Kampf am USADA-Testverfahren teilnehmen. Für den Einsatz bei UFC 200 hatte die UFC eine Ausnahmegenehmigung erteilt, die der Organisation anschließend um die Ohren flog, da sowohl eine Trainingskontrolle als auch der Test im Anschluss an den Sieg über Hunt positiv waren.

Für seinen Sieg über Hunt hatte Lesnar damals zweieinhalb Millionen Dollar erhalten, ein Zehntel davon musste er anschließend als USADA-Strafe bezahlen. Seit dem Comeback-Fiasko steht Lesnar wieder bei der WWE unter Vertrag. Am Sonntag steht er bei Wrestlemania 34 in New Orleans im Ring, sein Vertrag soll anschließend auslaufen.

Potenzielle Gegner für einen Kampf gegen Lesnar gibt es genug. So hatte zuletzt Francis Ngannou immer wieder einen Kampf gegen Lesnar in Aussicht gestellt und auch Ex-Champion Jon Jones, der derzeit seine eigenen Probleme mit der USADA hat, bekundete Interesse an einem Kampf gegen den 40-Jährigen.