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Conor McGregor stellt neuen UFC-Rekord auf

Conor McGregor (Foto: Mark Bergmann/GNP1.de)

Conor McGregor ist ein Mann der Rekorde. Der schnellste Sieg in einem Titelkampf, der erste Champion zweier Gewichtsklassen, die meisten PPV-Käufe, überall setzte der Ire neue Bestmarken. Am Sonntag kam eine weitere hinzu.

Denn seit Sonntag hält Conor McGregor den Rekord für die längste Zeit als Champion bis zur ersten Titelverteidigung. 466 Tage ist sein Titelgewinn gegen Eddie Alvarez bei UFC 205 am 12. November 2016 bereits her. Damit überholte er Anthony Pettis, dessen Bestmarke von 462 Tagen er am Sonntag brechen konnte.

Da McGregor derzeit eher mit seinem Instagram-Kanal und einem weiteren verbalen Scharmützel mit Floyd Mayweather Jr. beschäftigt ist, ist eine Rückkehr ins Octagon nicht absehbar, von einer Titelverteidigung ganz zu schweigen. Sollte UFC-Präsident Dana White seine Drohung wahrmachen und Tony Ferguson und Khabib Nurmagomedov am 8. April um den regulären Titel im Leichtgewicht kämpfen, würde McGregors legendärer Rekordmarke bereits nach 515 Tage ein Ende gesetzt.

Der bisherige Rekordhalter Anthony Pettis hatte den Leichtgewichtstitel erst 462 Tage nach seinem Sieg über Benson Henderson verteidigen können, da er sich erst eine Knieverletzung zuzog und seine Titelverteidigung gegen Gilbert Melendez anschließend aufgrund einer TUF-Staffel nach hinten geschoben wurde.

Zuvor hatte McGregor bereits Frank Mir (419 Tage), Cain Velasquez (385) und Matt Serra (378) überholt. Velasquez und Serra verloren ihre Titel bei ihrer ersten Verteidigung an Junior dos Santos und Georges St. Pierre, Mir zog sich bei einem Motorrad-Unfall einen zweifach gebrochenen Oberschenkel zu und riss sich im Knie alle Bänder. Nachdem er einen angesetzten Termin zur Titelverteidigung gegen Andrei Arlovski nicht wahrnehmen konnte, nahm ihm die UFC den Titel ein Jahr später ab.