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Conor McGregor provoziert Max Holloway und beleidigt Tony Ferguson

Conor McGregor (Foto: Florian Sädler)

Conor McGregor bleibt im Gespräch. In sozialen Netzwerken schoss der spitzzüngige Ire nach UFC 222 sowohl gegen den amtierenden Federgewichts-Champion Max Holloway, als auch gegen Interims-Champion Tony Ferguson. Will „The Notorious“ damit bereits die Werbetrommel für zukünftige Titelkämpfe schlagen?

Der UFC-Superstar antwortete zum einen auf einen positiven Tweet von Holloway an Frankie Edgar. Da „The Answer“ trotz verpasster Titel-Chance einen riskanten Kampf gegen Ortega annahm, lobte ihn Holloway in seinem Tweet trotz Niederlage in den höchsten Tönen. Edgar verlor bei UFC 222 überraschend per Knock-out in der ersten Runde gegen den rasant aufgestiegenen Brian Ortega, der kurzfristig als Ersatz für den verletzungsgeplagten Titelträger einsprang.

McGregor schrieb in seiner Antwort: „Kind, du bist vom Kampf zurückgetreten. Lass es sein!“ Der Ire versucht hiermit offensichtlich den Hawaiianer zu provozieren, da dieser aus dem Duell gegen Edgar ausschied.

Der 29-Jährige McGregor reagierte zum anderen auf einen Tweet von Ferguson, in dem dieser ein Video veröffentlichte, das ihn beim eher unkonventionellen Training am Speed Bag zeigt. Der Interims-Champion im Leichtgewicht markierte McGregor in seinem Tweet und ermahnte ihn, nicht mehr über seinen Kampfstil zu lästern. McGregor antwortete mit: „Du bist ein trauriger Bastard, Kumpel.“ 

Ferguson wird am 7. April bei UFC 223 in einem Hauptkampf gegen Khabib Nurmagomedov antreten. Sowohl Ferguson, als auch Nurmagomedov und UFC-Präsident Dana White beteuerten, dass in diesem Duell der „richtige“ Gürtel ausgekämpft wird. McGregor wurde der Titel bislang jedoch nicht offiziell aufgrund von zu langer Inaktivität entzogen. Bei der Pressekonferenz im Anschluss an UFC 222 machte White jedoch klar, dass McGregor der Titel mit dem ersten Schlag im Kampf zwischen „El Cucuy“ und „The Eagle“ aberkannt wird. Der ehemalige Federgewichts-Champion hat seit seinem Titelgewinn bei UFC 205 im November 2016 nicht mehr in der UFC gekämpft.