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Conor McGregor nach Dosenwurf im vergangenen Jahr angeklagt

Conor McGregor (Foto: Florian Sädler)

Vor über einem Jahr sorgten Conor McGregor und Nate Diaz nach einer Pressekonferenz für jede Menge Gesprächsstoff, da sie sich gegenseitig mit Flaschen und Dosen bewarfen. Während beide Kämpfer dafür bereits Geldstrafen im fünfstelligen Bereich an die Sportkommission von Nevada zahlen mussten, hat McGregor nun weitere Konsequenzen zu befürchten. Der UFC-Champion im Leichtgewicht wurde nämlich von einem Mann angeklagt, der angibt, von einer Dose getroffen worden zu sein.

Im August 2016 hatte Nate Diaz eine Pressekonferenz für UFC 202 verlassen, nachdem Conor McGregor verspätet erschienen war. Über die Köpfe der anwesenden Pressevertreter hinweg lieferten sich beide Kämpfer einen Wortwechsel, der zügig eskalierte und damit endete, dass beide Parteien sich mit Plastikflaschen bewarfen. Conor McGregor griff dabei auch zu einer Dose Monster Energy, die offensichtlich den Falschen getroffen hat.

Der Kläger William Pegg wurde laut eigener Aussage in der Nähe seiner linken Schulter von der Dose erwischt. Deswegen seien ärztliche Behandlungen notwendig gewesen, die insgesamt etwa 5.000 US-Dollar gekostet haben. Pegg fordert von Conor McGregor deshalb eine Schadensersatzzahlung in Höhe von 95.000 US-Dollar.

McGregor musste an die Sportkommission von Nevada bereits 25.000 US-Dollar Strafe zahlen und 25 Sozialstunden ableisten. Diaz musste 15.000 US-Dollar zahlen und 15 Stunden ableisten.

Sonderlich wehtun dürfte McGregor die Strafe im Falle eines Schuldspruchs nicht. Mit seinem Boxkampf gegen Floyd Mayweather Ende August hat der irische Superstar nämlich vermutlich rund 100 Millionen Dollar verdient.