Boxen

Canelo Alvarez sagt Rückkampf gegen Golovkin ab

Saul "Canelo" Alvarez und Gennady Golovkin (Foto: HoganPhotos/Golden Boy)

Der Rückkampf des Jahres ist vorerst geplatzt. Saul „Canelo“ Alvarez hat den für den 5. Mai angesetzten Kampf gegen Gennady Golovkin abgesagt, da er sich immer noch Doping-Vorwürfen ausgesetzt sieht.

Der Mexikaner ließ über sein Management bekannt geben, dass man die Angelegenheit mit der Box-Kommission nicht mehr rechtzeitig vor dem Termin hätte aus der Welt schaffen können. Alvarez ist seit zwei Wochen provisorisch gesperrt. In einer Woche hätte er sich in einer Anhörung der Box-Kommission erklären können.

Alvarez gab am 17. und am 21. Februar zwei Doping-Proben ab, in denen ihm beide Male das verbotene Mittel Clenbuterol nachgewiesen wurde. Alvarez erklärte seine Tests mit verunreinigtem Rindfleisch, dass er im Urlaub gegessen habe. Clenbuterol wird in vielen Ländern, unter anderem Mexiko, bei der Rindermast eingesetzt.

„Ich war immer ein sauberer Kämpfer und werde immer ein sauberer Kämpfer sein“, sagte Alvarez auf der Pressekonferenz. „Ich will zweifelsfrei beweisen, dass ich nicht absichtlich Clenbuterol eingenommen habe. Ich habe nichts zu verbergen und werde offen und transparent an diesen Prozess herangehen. Ich habe noch nie illegale Substanzen eingenommen.“

Bereits vor Tagen hatten erste Tickethändler angefangen, Tickets zurückzuerstatten. Während sich Alvarez mit der Kommission auseinander setzen muss und einen neuen Kampf im Herbst anvisiert, soll der mehrfache Mittelgewichts-Weltmeister Golovkin aller Voraussicht nach weiterhin am 5. Mai in Las Vegas boxen.