MMA Deutschland

Brave CF 8: Timo Feucht unterliegt in Curitiba

Timo Feucht (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Im Geburtsland des MMA wollte Timo Feucht vergangene Nacht mit einem Sieg im Titelkampf gegen Klidson Farias de Abreu Geschichte schreiben. Stattdessen muss der 21-Jährige mit seiner ersten Karriere-Niederlage nun die Heimreise nach Leipzig antreten.

Mit viel Selbstvertrauen reiste er nach Brasilien, mit seiner ersten Niederlage im Gepäck kehrt Timo Feucht bald nach Deutschland zurück. Der 21-Jährige stellte sich in der brasilianischen Höhle des Löwen dem Lokalmatador Klidson Farias de Abreu, konnte in der kurzen Kampfzeit jedoch nur wenige Akzente setzen.

Der Brasilianer begann druckvoll, zwang Feucht an den Käfig und sorgte mit einem gekonnten Wurf für den ersten Takedown des Kampfes. Am Boden angekommen, ging es für „Teddy“ gegen den Submission-Spezialisten anfangs mehr ums Überleben. Farias bewegte sich in die Mount, setzte dort zum Armhebel an und anschließend, nachdem sich Feucht herausdrehen konnte, noch zu einem Rear-Naked Choke. Zwar konnte der Leipziger die Situation zu seinen Gunsten wenden, die Runde war jedoch verloren.

Im zweiten Durchgang ließ Farias zudem noch die Fäuste sprechen und landete ein paar harte Treffer, bevor Feucht durch einen kassierten Tiefschlag eine Verschnaufpause erhielt. Nachdem der Kampf wieder freigegeben wurde, sollte sich der Leipziger bald erneut auf dem Rücken wiederfinden. Am Käfig landete der Brasilianer erneut in der Mount, lockerte mit Schlägen die Deckung, packte sich den Arm und zog erneut den Hebel an.

Dieses Mal kam Feucht nicht mehr heraus und musste sofort abklopfen. Für den 21-jährigen ist es die erste Niederlage im siebten Profi-Kampf, Farias de Abreu feierte unterdessen seinen Titel bei Brave CF. Er ist der erste Halbschwergewichtschampion der Organisation.

Im zweiten Titelkampf des Abends setzte sich überraschend Carlston Harris gegen Carl Booth durch. Harris war eigentlich nur für einen Kampf über drei Runden eingeplant, rücke aber nach Muhammad Fakhreddines gestrigem Ausfall in den Titelkampf und bestimmte mit seinem Grappling und Ringen den Kampf gegen den Engländer Booth auf dem Weg zum Titel im Weltergewicht.