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Auftritt bei Cage Warriors 88 geplatzt: Faour bekommt keine ärztliche Freigabe

Für Mahmod Faour sollte sich am 28. Oktober ein Traum erfüllen. Das Hamburger Leichtgewicht sollte bei Cage Warriors 88 in Liverpool in den Käfig steigen und auf Lokalmatador Elliot Jenkins treffen. Dazu kam es nicht: Ein ärztlicher Befund verhinderte den Auftritt.

Wir sprachen mit Faours Team nach der Absage des erhofften Cage Warriors-Debüts. „Es war eine richtige Katastrophe, ein Pech-Wochenende. Wir waren vier Tage hier für nichts“, so Trainer Nico Villafane.

„Aufgrund eines ärztlichen Befundes, gab es keine Freigabe“, erklärte Manager Murat Aygün. „Es handelte sich um einen neurologischen Befund und damit verbunden eine an sich harmlose Feststellung beim MRT des Gehirns. Jedoch fehlte dem Arzt die Feststellung, dass keine Beeinträchtigung zum Boxen oder boxähnlichen Wettkämpfen im Gutachten vermerkt ist, obwohl alle Angaben im Normbereich liegen. Damit wurde der Auftritt verhindert. Schade. Mahmod und sein Gegner waren top vorbereitet und hätten beide (eine Show) abgeliefert. Cage Warriors hat alles versucht, um den Kampf stattfinden zu lassen.“ 

Ein nächster Versuch ist schon in Planung, laut Management: „Wir kommen wieder. Und dann bringen wir den Satz im Gutachten in Stein gemeißelt mit.“ 

Mahmod Faour kann derzeit auf drei Siege aus fünf Kämpfen verweisen. Zuletzt musste er sich im April diesen Jahres Niklas Stolze geschlagen geben. Ein Jahr zuvor besiegte er Steffen Jung in Templin. Für Faour wäre es der zweite Einsatz im Ausland gewesen.