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Artem Lobov denkt an UFC-Abschied und Box-Karriere

Artem Lobov (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Am Wochenende unterlag Artem Lobov in Danzig Andre Fili. Die vierte Niederlage im sechsten UFC-Kampf. Nun denkt der 31-Jährige offen über ein Ende seiner UFC-Karriere und einen Wechsel zum Boxen nach.

„Ich bin mir nicht sicher, was die Zukunft für mich bereithält“, schrieb Artem Lobov nach seiner enttäuschenden Niederlage gegen Andre Fili auf Twitter. „Aber ich möchte nicht Tausend mal zurücktreten und zurückkehren. Ich werde mir über meine Zukunft Gedanken machen und euch auf dem Laufenden halten. Danke.“

Insbesondere die auf Ringen fokussierte Taktik seines Gegners stieß dem Russen sauer auf, der sich anschließend darüber beschwerte, zu Boden gerungen und dort einfach nur gehalten worden zu sein. Deswegen denkt Lobov nun offen über einen reinen Standkampf nach.

„Ich würde mich nicht darüber beschweren, mich im Boxen zu versuchen“, sagte Lobov gegenüber BT Sport nach seiner Niederlage. „Ich weiß, dass ich noch einen gültigen Vertrag habe, aber vielleicht entlassen sie mich ja, wenn ich sie darum bitte, damit ich ein paar Box-Kämpfe machen kann.“

Ganz im Stil seines Teamkollegen Conor McGregor könnte Lobov die monatelange Fehde mit Paulie Malgnaggi fortführen, der sich in der Vorbereitung zu McGregors Boxkampf gegen Mayweather mit dem Iren überworfen hatte und seitdem auf einen Box-Kampf gegen „Notorious“ drängt. Lobov würde nicht ablehnen, hält seine Chancen, als erstes gegen Malignaggi zu boxen, für gering.

„Gegen Paulie wäre es kein schlechter Kampf. Ich weiß, dass er auf die großen Schecks spekuliert. Er ist im Ruhestand, da glaube ich nicht, dass er Interesse an einem Kampf gegen mich hat. Aber wenn, wäre ich auf jeden Fall dabei.“