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Angeblich 6,5 Millionen PPV-Verkäufe für Mayweather vs. McGregor

Conor McGregor (Foto: Florian Sädler)

Der Boxkampf zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor hat sich laut UFC-Präsident Dana White rund 6,5 Millionen Mal verkauft. Sollte sich die Zahl bewahrheiten, wäre es der am meisten gesehene PPV-Event aller Zeiten.

Dass das Duell sich stark verkaufen würde, war bereits lange im Vorfeld bekannt. Nicht ohne Grund bekam der Kampf zügig den Beinamen „The Money Fight“.

Mit 6,5 Millionen PPV-Verkäufen hätte sich der Kampf deutlich besser verkauft als der „Jahrhundertkampf“ zwischen Floyd Mayweather und Manny Pacquiao im Jahr 2015. Damals bezahlten weltweit rund 5,5 Millionen Menschen für den Kampf, davon 4,6 Millionen in den USA. Ob das Duell zwischen Mayweather und McGregor auch den 2015 aufgestellten Rekord für die meisten Verkäufe in den USA geknackt hat, ist noch nicht bekannt.

Relevant sind die Verkäufe in den USA vor allem deshalb, weil dort zum Teil bis zu 99,95 Dollar für den Kampf bezahlt werden musste, während in anderen Ländern deutlich niedrigere Preise verlangt wurden. Der Großteil der Einnahmen kommt daher von den Verkäufen in den USA und die haben einen Einfluss darauf, wie viel Geld Floyd Mayweather und Conor McGregor am Ende mit nach Hause nehmen.

Floyd Mayweather erhielt für den Kampf eine fest Antrittsgage von 100 Millionen Dollar, Conor McGregor bekam 30 Millionen Dollar. Da beide Kämpfer an den PPV-Verkäufen beteiligt werden, könnte Mayweather auf seine vor einigen Wochen bereits angedeuteten 300 Millionen Dollar kommen. Auch Conor McGregor könnte damit die in der Vergangenheit vermuteten 100 Millionen Dollar erreichen.