Boxen

WM-Kampf zwischen Wilder und Povetkin fällt aus

Der Dopingskandal von Alexander Povetkin sorgte seit vergangenem Freitag immer wieder für negative Schlagzeilen. Jetzt verschiebt der Weltverband WBC den angesetzten Schwergewichts-WM-Kampf zwischen Deontay Wilder und Alexander Povetkin, der eigentlich am 21. Mai in Moskau stattfinden sollte.

Das World Boxing Council gab auf Twitter bekannt, dass die Titelverteidigung des amerikanischen Weltmeisters Wilder gegen seinen russischen Pflichtherausforderer Povetkin vorerst nicht stattfinden wird. Über einen möglichen Folgetermin wird derzeit diskutiert. Wann und wo demnächst - oder sogar überhaupt - das Duell nachgeholt wird, wurde nicht bekannt gemacht.

Grund für das Aufschieben ist der Doping-Missbruch von Povetkin. Dieser wurde zwar am 7., 8. und 11. April von der VADA (Voluntary Anti-Doping Association) negativ getestet - fiel jedoch am 27. April durch die nächste Doping-Probe, was bedeutet, dass der Russe Meldonium zwischen dem 11. und 27. April eingenommen haben muss.

Das Team um Povetkin bestätigte, dass ihr Schützling das Medikament in der Vergangenheit nutzte, dies jedoch seit September letzten Jahres nicht mehr tat. Ob Povetkin die Droge wissentlich oder unwissentlich im April eingenommen hat, soll noch geklärt werden - und die damit verbundene mögliche Sperre.

Die Substanz Meldonium steht seit dem 1. Januar 2016 auf der schwarzen Liste laut der World Anti-Doping Agency.