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WM-Kampf geplatzt: Ovill McKenzie sagt Kampf gegen Marco Huck ab

Marco Huck (Foto: Mark Bergmann/GNP1.de)

Die geplante Titelverteidigung von Marco Huck gegen den Briten Ovill McKenzie wird nicht stattfinden. McKenzie sagte die IBO-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht aus gesundheitlichen Gründen ab.

Schon auf der Pressekonferenz war McKenzie nicht anwesend. Der Engländer begründete es damit, er habe sein Reisepass nicht gefunden. Nun machten angebliche Schwindelanfälle dem Briten einen Strich durch die Rechnung, was schlussendlich zur Kampfabsage führte.

Der Trainer von Huck, Varol Vekiloglu, der sich mit seinem Schützling im Harz intensiv vorbereitet hatte, sagte, dass Huck in hervorragenden Form war. Dementsprechend enttäuscht sei man über die Absage des Kontrahenten.

Für den 31-jährigen Weltmeister sollte es die erste Verteidigung seines IBO-Gürtels sein, den er im Februar gegen Ola Afolabi erkämpfen konnte. Laut den Aussagen seines Promoters und Bruder, Ken Hukic, wurden schon 5.000 Tickets für die Veranstaltung in der Festhalle Frankfurt verkauft.