Boxen

Vincent Feigenbutz will mit Karsten Röwer wieder angreifen

(Foto: Holger Plautz)

Vincent Feigenbutz wird am 7. Mai seinen nächsten Kampf bestreiten und in Hamburg auf der Veranstaltung  zum Kampf zwischen Dereck Chisora und Kubrat Pulev antreten. Mit seinem neuen Trainer Karsten Röwer in der Ecke wird der Karlsruher auf den Argentinier Crispulo Javier Andino treffen.

Der junge Supermittelgewichtler Vincent Feigenbutz (21-2, 19 K.o.) galt vor kurzem als das kommende Talent in Deutschland. Der Italiener Giovanni De Carolis zeigte dem 20-Jährigen aber, dass ihm die nötige Erfahrung in der Weltspitze noch fehlt, indem er ihn im Januar vorzeitig bezwang. Damit verpasste der Karlsruher die Chance, Deutschlands jüngster Weltmeister zu werden.

Mit dem technisch versierten Trainer Karsten Röwer will man nun neue Wege gehen. Als erster Prüfstein dient der Rechtsausleger Crispulo Javier Andino (19-9, 10 K.o.).

„Das ist ein guter Gegner für Vincent zum jetzigen Zeitpunkt“, so Karsten Röwer. „Andino versucht den Kampf über die Führhand aufzubauen und setzt vermehrt auf Konter mit seiner linken Schlaghand.“

Auf die Rechtsauslage des Argentiniers ist Feigenbutz laut seinem Trainer gut eingestellt: „Mit Jürgen Brähmer habe ich schließlich einen der besten Rechtsausleger der Welt in meiner Trainingsgruppe. Er hat Vince einige gute Tipps mit auf den Weg gegeben.“

Neben den neuen Trainingspartnern soll sich auch das Training verändert haben. Vincent Feigenbutz sagte dazu: „Herr Röwer verfolgt einen ganz anderen Trainingsplan als mein bisheriger Coach. Es wird viel mehr Wert auf Beinarbeit, Stabilität und Balance gelegt. Da habe ich gleich gemerkt, dass man da nicht mal eben einen Schalter umlegen kann. Doch von Tag zu Tag klappt es besser, das zu zeigen, was der Trainer sehen will.“

Im Hauptkampf der Veranstaltung wird sich Dereck Chisora mit Kubrat Pulev messen. Der Gewinner des Duells wird mit der EBU-Europameisterschaft belohnt.