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Tyson Fury vs. Deontay Wilder 3 wird wegen Corona-Pandemie verschoben

Deontay Wilder vs. Tyson Fury: Der dritte Kampf muss warten (Foto: Ryan Hafey/Premier Boxing Champions)

Am 18. Juli sollten Tyson Fury und Deontay Wilder in Las Vegas zum dritten Mal gegeneinander in den Ring steigen. Aufgrund der Corona-Pandemie wird daraus aber erst einmal nichts. Wie Furys Promoter Bob Arum in einem Interview mit ESPN erklärte, kann man in der aktuellen Zeit keinen Termin festlegen.

„Offensichtlich sind wir bis 18. Juli nicht bereit“, sagte Arum. „Wir wissen ja nicht mal, ob die MGM Arena bis dahin wieder offen ist.“

In Anbetracht der aktuellen Lage sei es nicht möglich, für die kommenden Monate eine Veranstaltung zu planen. Anders als UFC-Präsident Dana White, der auch während der Corona-Pandemie Veranstaltungen auf die Beine stellen will, zeigt sich Arum deutlich besonnener.

„Man könnte den Boxern keine Garantie geben, dass die Veranstaltung an diesem Datum auch stattfinden kann. Man könnte sie und auch uns selbst nicht überzeugen. Wo sollen sie für die Kämpfe trainieren? Es macht einfach keinen Sinn. Man muss da einfach einen Schritt zurückgehen. Wie soll man Tickets verkaufen? Es wäre absolut lächerlich zu sagen, dass der Kampf stattfindet, wenn die Briten nicht einmal hinkommen könnten.“

Im Dezember 2018 standen sich Fury und Wilder zum ersten Mal gegenüber. Damals endete der Kampf unentschieden. Im Februar stand dann der Rückkampf an. Fury dominierte diesmal seinen Gegner und sorgte in der siebenten Runde für einen Handtuchwurf der gegnerischen Ecke. Wilder nahm daraufhin eine vertraglich vereinbarte Rückkampf-Klausel in Anspruch. Diesen Rückkampf wird er nun wohl aber erst frühestens Ende des Jahres in Anspruch nehmen können.