Boxen

Tyson Fury verschiebt Wilder-Rückkampf, will Marke in USA stärken

Tyson Fury verschiebt den Rückkampf gegen Wilder (Foto: BTSports)

Tyson Fury wird nicht sofort einen Rückkampf gegen Deontay Wilder bestreiten. Der Engländer, der vor kurzem einen millionenschweren Vertrag mit Top Rank und ESPN unterschrieben hat, wird sich vorerst anderen Gegnern zuwenden, um seine Marke in den USA zu stärken, bevor er um eine Weltmeisterschaft kämpft.

Die Befürchtungen der Box-Welt sind eingetreten. Nachdem Tyson Fury den neuen Vertrag mit ESPN und Top Rank unterschrieb, liegt der Rückkampf gegen Deontay Wilder vorerst wieder auf Eis. Der frühere Schwergewichtsweltmeister hatte im Dezember ein Unentschieden gegen Wilder erkämpft, wobei der Engländer in der neunten und zwölften Runde auf die Bretter ging, aber die Kampfzeit überstand.

Die Verhandlungen über einen direkten Rückkampf um die WBC-WM begann wenige Wochen später und sollte nach dem Willen des Weltverbandes demnächst abgeschlossen werden, bevor Fury dann am Dienstag einen Rückzieher machte und sich erst einmal einen anderen Gegner suchen wird. Damit soll auch das Interesse an einem Rückkampf und die PPV-Zahlen befeuert werden, da Fury auf dem amerikanischen Markt noch keine große Marke ist.

Ganz aus dem Sinn ist der Kampf gegen den „Bronze Bomber“ jedoch nicht, Fury will Ende des Jahres die Revanche gegen den Weltmeister. Dieser wiederum wird nun im Mai, vermutlich am 18. Mai, eine weitere Titelverteidigung in Angriff nehmen, bevor er sich wieder mit den beiden Engländern Tyson Fury und Anthony Joshua beschäftigen muss.