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Tyson Fury gegen Deontay Wilder 2 am 22. Februar

Am 22. Februar geht es in die nächste Runde zwischen Deontay Wilder und Tyson Fury (Foto: Showtime)

Am 22. Februar 2020 ist es soweit. Dann bekommt Tyson Fury seine Revanche gegen Deontay Wilder um den WBC-Weltmeistertitel. Der Engländer kündigte das Datum auf einer Veranstaltung in Bradford an und legte gleich nach, dass er den Amerikaner ausknocken wird.

„Dieses Mal habe ich nicht drei Jahre Pause und Alkoholmissbrauch hinter mir“, sagte Fury. Der frühere Weltmeister kehrte erst im vergangenen Jahr von einer mehrjährigen, mit Skandalen gefüllten Auszeit in den Ring zurück und stand schon ein halbes Jahr nach seinem Comeback Wilder gegenüber.

Der Kampf im Dezember endete kontrovers unentschieden. Nachdem Fury in den ersten Runden Wilder vor große Probleme stellte, kam der „Bronze Bomber“ im letzten Drittel des Kampfes zurück, schickte Fury in der neunten Runde das erste und in der zwölften Runde ein zweites Mal auf die Bretter. Nur knapp konnte der „Gipsy King“ einer K.o.-Niederlage entgehen.

Seitdem arbeiten beide Camps an einem Rückkampf, der dadurch erschwert wird, dass sich Fury seitdem vertraglich an ESPN gebunden hat, während Wilders Kämpfe in den USA weiterhin auf Showtime gezeigt werden. Nun hat man jedoch eine Einigung gefunden und wird sich am 22. Februar erneut gegenüberstehen. Eine Chance auf ein drittes Duell besteht ebenfalls. Fury gab an, dass man sich eine Klausel für einen Rückkampf in den Vertrag gebaut hat.

Bis dahin müssen beide aber noch eine Prüfung überstehen. Wilder verteidigt seinen WBC-Titel voraussichtlich im Herbst gegen Luis Ortiz, der den Amerikaner schon einmal zu Boden schicken konnte, dann aber selbst K.o. ging. Fury möchte bis zum Rückkampf ebenfalls noch einmal in den Ring steigen.

Nachdem der Kampf gegen Tom Schwarz, ein Knockout in der zweiten Runden, für wenig Begeisterungsstürme in den USA sorgte, scheint ein Duell mit Jarrell Miller möglich, der im Sommer auf Anthony Joshua hätte treffen sollen, dann aber wegen Dopings aus dem Kampf genommen wurde. Ob Miller eine Lizenz erhält, ist derzeit die Frage.