Boxen

Skandal oder Ente – Hat Fury betrogen?

Tyson Fury bezwang Deontay Wilder im zweiten Duell (Foto: Ryan Hafey/Premier Boxing Champions)

Bei Tyson Fury gegen Deontay Wilder handelt es sich um eine Fehde, die auch noch Wochen nach dem eigentlichen Duell für jede Menge Schlagzeilen sorgt. Ob das zu schwere Kostüm vom „Bronze Bomber“, die Rückkampfklausel oder der Termin für den finalen Teil der Triologie. Der „Gypsy King“ aus England und der US-Amerikaner sind immer für eine neue Schlagzeile gut. Nun machen Gerüchte die Runde, dass Fury bei beiden Duellen betrogen haben könnte.

Was soll passiert sein? Die britische Skandalnudel Fury soll seine Handschuhe nicht richtig angezogen haben. Diese sollen zu hoch gesessen haben, sodass der Mann von der Insel härter, mit der Innenseite, habe zuschlagen können. Als Beweis wurden Videos gezeigt, die diese These untermauern sollten. Allein bei Youtube, gibt es zahlreiche, kontroverse Diskussionen diesbezüglich. Zudem wurde auch das Nichtzeigen der Bandagierung von Fury zum zweiten Duell als Indiz für diese These genutzt.

Außerdem wurde über die ungefütterten Handschuhe bei einem Sparring vor Monaten berichtet, auch gab es Gerüchte der unlauteren Bandagierung bei früheren Kämpfen, bspw. gegen Christian Hammer. Charles Martin, selbst hochgeranktes Schwergewicht, befeuerte diese Gerüchte und warf Fury Betrug vor.

Seitdem haben vier Athleten diese Theorien selbst geprüft. Dabei kamen drei der vier Boxer zu dem Entschluss, dass es unmöglich sei, so zu kämpfen wie es Fury vorgeworfen wurde. Der vierte Faustkämpfer meinte, dass es zwar möglich sei, aber nicht ohne sich selbst zu verletzen.

Auch einer der Trainer von Fury, Ben Davison, oder Cutman Jacob Duran sowie Promoter Eddie Hearn und der Ringrichter des ersten Kampfes, Jack Reese, schieben die Gerüchte in das Land der Mythen und nennen die Vorwürfe verrückt.

Das dritte Gefecht, das für Juli geplant ist, wirft schon jetzt große Schatten und wird noch einige Schlagzeilen produzieren. Alles andere wäre eine große Überraschung.