Boxen

Promoter bestätigt Rückkampf zwischen Wilder und Fury

Deontay Wilder vs. Tyson Fury (Foto: Showtime)

Monatelang ging es zwischen Anthony Joshua und Deontay Wilder verbal hin und her, bis der Schwergewichtskampf dann am 1. Dezember 2018 endlich stattfand. Im Duell verteidigte Wilder zwar seinen WBC-Titel im Schwergewicht, mit einem umstrittenen Unentschieden, allerdings forderte er selbst daraufhin einen Rückkampf. Jetzt, einen Monat später, soll es eine Einigung beider Parteien geben, wie Furys Promoter Frank Warren verlauten ließ. Es soll in diesem Jahr ein erneutes Aufeinandertreffen der beiden Hünen geben. 

„Wir arbeiten daran, diesen Kampf erneut auf die Beine zu stellen“, so Warren gegenüber den Kollegen von ESPN. „Jeder will diese Begegnung sehen, und noch viel wichtiger: Die beiden Kämpfer selbst wollen den Fight.“

Gesprächen zufolge, soll der Rückkampf erneut in den USA stattfinden. Auch soll sich Fury im Training befinden und bereit sein, um „vor Juni“ in den Ring zu steigen.

Das erste Aufeinandertreffen von Wilder und Fury brachte beiden Boxern eine achtstellige Summe ein und verkaufte sich besser als im Vorfeld erwartet. Mit über 325.000 PPV-Verkäufen war es eine der größten US-PPV-Einschaltquoten der letzten zehn Jahre im Schwergewichtsboxen.   

Die erste Begegnung zwischen Fury und Wilder war zudem eins der denkwürdigsten Schwergewichtsduelle der letzten Jahre. In einem hart geführten Kampf wurde Fury in der 12. Runde vor gut 17.000 Fans in Los Angeles auf die Bretter geschickt – kam dann zum Erstaunen vieler wieder auf die Beine zurück und rettete sich über die Zeit. Sein Lohn: Der Kampf wurde von den Punktrichtern unentschieden gewertet. Fury bleibt unbesiegt – Deontay Wilder bleibt WBC-Weltmeister im Schwergewicht.