Boxen

Präsident der Philippinen: Manny Pacquiao war Ziel von Terrorgruppe

Manny Pacquiao (Foto: Oliver Petalver / TheDailySportsHerald - Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDer)

Die islamistische Terrororganisation Abu Sayyaf soll die Entführung des Box-Stars Manny Pacquiao geplant haben. Dies erklärte der philippinische Präsident Benigno Aquino III in einem Interview mit Associated Press.

Die Terrororganisation sorgte erst vor wenigen Tagen mit der Enthauptung einer kanadischen Geisel im Süden der Philippinen weltweit für Entsetzen. 20 weitere Geiseln aus dem Ausland sollen sich noch in den Fängen der Organisation befinden.

„Sie haben angeblich auch Pläne zur Entführung von Manny Pacquiao oder eines seiner Kinder ausgeheckt, auch meine Schwester Kris oder eines ihrer Kinder (sollte entführt werden)“, sagte Benigno Aquino III. „Plan war es, sie für Verhandlungen zur Freilassung ihrer gefangenen Mitglieder zu benutzen.“

Aquino sagte weiter, dass sich die Kämpfer von Abu Sayyaf als islamitische Freiheitskämpfer darstellen, sich in Wirklichkeit aber „wie Kriminelle verhalten, die sich mit der Freilassung von Geiseln nach Zahlung von Lösegeldern reich machen.“

Manny Pacquiao hat am 9. April seinen Abschiedskampf bestritten, in dem er Timothy Bradley schlagen konnte. Der Filipino will sich nun verstärkt auf seine politische Karriere in den Philippinen konzentrieren.