Boxen

Polizei ermittelt gegen Klitschko-Bezwinger Fury

Tyson Fury (Foto: Youtube)

Der mehrfache Weltmeister im Schwergewicht, Tyson Fury, sorgte wieder einmal für einen Eklat. Der Klitschko-Bezwinger äußerte sich öffentlich gegen Homosexualität, woraufhin nun die Polizei Ermittlungen eingeleitet hat.

Erst gestern sorgte er mit dem Verlust des IBF-Gürtels für Aufsehen, nun winkt dem momentanen WBA-,WBO und IBO-Weltmeister Tyson Fury (25-0, 18 K.o.) wegen homophober Äußerungen ärger. Der 27-jährige Brite verglich in einem Interview Homosexuelle mit Pädophilen, und erklärte, dass man beides „verbieten“ solle, woraufhin ein Zuschauer ihn anzeigte. Zudem sorgten auch Macho-Sprüche, z. B. dass Frauen in die Küche gehörten, für Aufregung, woraufhin tausende Zuschauer darauf bestehen, dass die Nominierung des Weltmeisters als „Sportler des Jahres“ beim Sender BBC gestrichen wird.

Auch einige englische Sportler, wie Formel-1-Champion Lewis Hamilton und der Tennis-Spieler Andy Murray, wurden von Fury im Zusammenhang mit der Wahl verbal attackiert. „Was braucht man denn an Persönlichkeit, um ein Auto hundertmal um einen Kurs zu fahren oder einen Ball hin und her zu schlagen? Nicht wirklich viel, oder?“, so Fury. „Ich weiß zu einer Million Prozent, dass ich mehr Persönlichkeit in der Spitze meines kleinen Fingers habe, als sämtliche Nominierten zusammen."

Fury weiter: "Jeder im Land weiß das auch. Wenn es nach Persönlichkeit geht, gibt es nur einen Gewinner. Und wenn es nach sportlichem Erfolg geht, dann gibt es auch nur einen Meister.“