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Pacquiao stimmt Bluttests zu

Wird der Jahrhundertfight nun endlich stattfinden? Manny Pacquiao vs. Floyd Mayweather.

„Solange mir keine Unmengen Blut abgenommen werden, bin ich mit Bluttests bis zu zwei Wochen vor dem Kampf einverstanden.“ Dies verkündete der frischgewählte philippinische Kongressabgeordnete Manny Pacquiao nun offiziell. Damit stünde einem potentiellen Superfight gegen Pound-for-Pound-König Floyd „Money“ Mayweather nun im Grunde nichts mehr im Weg.

Der Kampf sollte ursprünglich bereits im März stattfinden. Mayweather bestand jedoch auf unangekündigte Bluttests, wie es bei olympischen Wettkämpfen auch gehandhabt wird, um den Sport nach eigenen Worten „sauber zu halten“. Diese könnten, laut Mayweather, „Monate, Wochen, Tage oder gar Stunden vor dem Kampf“ stattfinden. Pacquiao war damit nicht einverstanden, glaubte, eine solche Prozedur kurz vor dem Fight könnte ihn schwächen. Der Kampf kam daraufhin nicht zustande.

Mayweather ließ sich im Laufe der Verhandlungen auf eine Zeitspanne von spätestens 14 Tagen vor dem Kampf herunterhandeln. Da Pac-Man dazu nun einwilligte, wäre der Kampf theoretisch wieder möglich. Promoter Bob Arum hatte bereits vor einigen Tagen die Verhandlungen mit Mayweather erneut aufgenommen. Pacquiaos Manager Michael Koncz ist jedoch nicht sonderlich Glücklich über das Zugeständnis seines Klienten. Er glaubt, Mayweather würde nun andere Gründe hervorbringen, nur um den Fight gegen Pacquiao zu vermeiden. Bislang ist Mayweather in 41 Kämpfen ungeschlagen – Pacquaio hätte eine gute Chance dies zu ändern.

Pac-Mans Promoter Arum hat bereits vor längerer Zeit für den 13. November einen Kampf seines Schützlings veranschlagt. Ein Gegner ist bislang nicht gefunden. Es wäre also möglich, den Jahrhundertkampf dort stattfinden zu lassen.