Boxen

Mega-Fight zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor im Gespräch

Floyd Mayweather und das MMA. Kaum ein Interview vergeht, in dem der zurückgetretene Boxer auf die Herausforderung eines MMA-Kampfes angesprochen wurde. Insbesondere mit dem Aufkommen von Conor McGregor und zuvor Ronda Rousey wurden immer wieder Vergleiche mit dem dominanten Box-Weltmeister gezogen. Geht es nach einem Bericht der britischen Sun, so könnten eventuelle Spekulationen bald ein Ende haben, allerdings soll dabei nicht Mayweather die Sportart wechseln.

Wie die britische Sun berichtet, soll ein Superfight zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor bevorstehen. Auch die Börsen für diesen Kampf der beiden Top-Verdiener ihrer jeweiligen Branchen sollen bereits feststehen. Während „Money“ Mayweather mit 100 Millionen britischen Pfund, umgerechnet 144 Millionen US-Dollar, entlohnt wird, soll McGregor mit vergleichsweise läppischen 7 Millionen Pfund (=10 Millionen US-Dollar) abgespeist werden. Also ungefähr der Summe, die er mit dem Kampf gegen Nate Diaz hätte verdienen können.

Laut der britischen Boulevard-Zeitung sollen sich die beiden Sportler bereits einig sein, nur der Papierkram stünde noch aus. Eine nicht genannte Quelle wird mit den Worten zitiert, Mayweather sei ausgerastet, als McGregor ankündigte, ihn innerhalb von 30 Sekunden auszuknocken. Es gehe darum, Conor den Mund zu stopfen. Ein Kampfgewicht der beiden stünde auch bereits fest, McGregor müsse ungefähr 25 Pfund loswerden.

Floyd Mayweather trat als aktiver Boxer in diversen Gewichtsklassen an, seine Karriere beendete er im September vergangenen Jahres gegen Andre Berto mit einer Titelverteidigung der Weltergewichtsgürtel nach WBC- und WBA-Version. Einer Gewichtsklasse, die im MMA dem Federgewicht entspricht, wo Conor McGregor momentan den UFC-Titel hält.

Ob es tatsächlich zu diesem Duell kommen wird, bleibt zweifelhaft. Laut der Sun wurde der Kampf am 2. Mai verbal festgemacht. Allerdings rührte McGregor am 2. Mai mit einer Reihe von Tweets eher die Werbetrommel für einen Kampf gegen Nate Diaz, dem er zuletzt bei UFC 196 unterlag und gegen den er eigentlich am 7. Juli seinen Rückkampf erhalten sollte.

Zwar hat UFC-Präsident Dana White in der Vergangenheit keine Gelegenheit auszulassen, seine Champions und dabei insbesondere Ronda Rousey und Conor McGregor mit Mayweather zu vergleichen, eine Freigabe für einen Box-Kampf außerhalb der UFC gilt aufgrund der Vertragsstrukturen zwischen Kämpfern und der Organisation als ausgeschlossen.

Mit den im Raum stehenden Kampfbörsen müsste McGregor zudem zustimmen, dass Mayweather mehr als zehn Mal so viel „wert“ ist wie der Ire. Obwohl Mayweather mit seinen Kämpfen gegen Manny Pacquaio, Oscar De La Hoya und Saul Alvarez die drei höchsten PPV-Quoten der Box-Geschichte vorweisen kann, ein eher unwahrscheinliches Verhalten des stolzen Iren.

Eine Stellungnahme der UFC, Conor McGregor oder Floyd Mayweather steht momentan noch aus.