Boxen

McGregor gegen Mayweather geht in die nächste Runde

"Money" Floyd Mayweather Jr. (Quelle: Youtube)

Die Rassismus-Debatte zwischen dem ehemaligen Boxweltmeister Floyd Mayweather und UFC-Federgewichtschampion Conor McGregor geht in die nächste Runde. Die Fehde der beiden begann mit der Aussage Mayweathers, Rassismus wäre auch heute noch ein existierendes Problem im Leistungssport (GNP1.de berichtete). Zur Stärkung seiner Hypothese führte er sowohl Ronda Rousey, als auch Conor McGregor an. Nach dessen Konter (GNP1.de berichtete) meldete sich nun wieder „Money“ zu Wort.

Ungewohnt gelassen reagierte Floyd Mayweather auf die jüngst neu angeheizte Diskussion zwischen ihm und McGregor. Der Ire hatte zuvor eine Warnung in Richtung des ehemaligen Boxers ausgesprochen und diesen erneut zu einem Kampf herausgefordert, wobei er ihm 20 Prozent der Einnahmen versprach.

„Money“ Mayweather hält die Angelegenheit jedoch für weit weniger brisant als der UFC-Federgewichtschampion: „Also nochmal, ich habe nie gesagt, dass dieser Typ - Conor McGregor, Ist das sein Name? - Ich habe nie gesagt, Conor McGregor wäre… Ich hatte nie etwas gegen weiße Amerikaner oder Weiße allgemein, oder Iren. Alles was ich gesagt habe ist, dass es Rassismus in dieser Welt immer noch gibt, aber ich bin kein Rassist. Das ist alles was ich gesagt habe.“

Auch den Heißsporn McGregor weiß der mehrfache Weltmeister offensichtlich zu nehmen: „Ob er beleidigt wurde? So ist das Leben. Manchmal werden Menschen einfach durch das beleidigt, was andere sagen. Ich selbst habe eine dicke Haut, ich komme mit allem zurecht.“

Damit gibt sich das Aushängeschild der UFC jedoch lange nicht zufrieden. Auf der Pressekonferenz zu UFC 197 schoss der Federgewichtschampion der UFC erneut scharf gegen den ehemaligen Box-Meister aller Klassen.

„Ich glaube Floyd muss etwas lernen, bevor er den Mund aufmacht.“ so McGregor. „Du bringst einen Mann wie mich nicht in diese Situation. […] Es wurden schon Leute für weniger in der Wüste vergraben. Bevor Floyd also redet, muss er lernen, über wen er redet, so einfach ist das.“

Ob „Money“ sich nach diesen Aussagen genötigt fühlt, erneut seinen Standpunkt klarzumachen, bleibt abzuwarten. Das letzte Kapitel dieser Geschichte scheint aber noch nicht geschrieben.