Boxen

Mayweather-Geschäftsführer Ellerbe: Conor ist herzlich eingeladen, sich noch eine Tracht Prügel abzuholen!

Floyd Mayweather (l.) und Conor McGregor (Fotos: Florian Sädler/GNP1, Lance Cpl. Steven H. Posy/gemeinfrei)

Conor McGregor und die Rückkämpfe. Weigert sich der Ire immer noch, einstigen Rivalen eine zweite Chance einzuräumen, hofft er selbst immer wieder auf eine zweite Chance gegen frühere Gegner. Natürlich auch gegen Floyd Mayweather.

In einem Interview wurde Conor McGregor vor wenigen Wochen auf den Box-Kampf gegen Floyd Mayweather im August 2017 angesprochen. Der Ire tönte prompt, dass er Floyd Mayweather anfangs noch den Hintern versohlt habe, bis dieser seinen Stil geändert habe.

„Ich bin nach der ersten Runde in meine Ecke gekommen und habe gemeint, wie leicht das doch ist“, so McGregor. „Dann hat er angefangen, 'Mexican-Style' zu boxen und darauf war ich nicht vorbereitet. So hatte er noch nie geboxt. Er wusste, dass er sonst verlieren würde. Er ist nach vorne marschiert und hat das Finish bekommen, auch wenn ich der Meinung bin, dass der Ringrichter etwas früh abgebrochen hat. […] Ich glaube, ich würde einen Rückkampf gewinnen. Lassen wir diese falsche Bescheidenheit, ich weiß, dass ich gewinnen würde.“

In seinem Box-Debüt hatte Conor McGregor anfangs noch punkten können, bis der ungeschlagene Boxer Ernst machte und McGregor den Schneid abkaufte. Am Ende sorgte Mayweather mit zahlreichen Treffern in der zehnten Runde für einen Abbruch des Kampfes und den Sieg. Für Mayweather der erste vorzeitige Sieg seit 2011.

Der Kampf sorgte für immense Einnahmen über Pay-Per-View- und Ticketkäufe. McGregor behauptete anschließend, 100 Millionen Dollar verdient zu haben. Mayweather erhielt diese Summe bereits als Antrittsgage ohne die Einnahmen aus der PPV-Beteiligung. Kein Wunder also, dass man im Team von „Money“ Mayweather gerne einen zweiten Zahltag mitnehmen würde.

„Das ist sehr interessant. Wir haben noch nichts davon gehört, aber Conor McGregor ist jederzeit eingeladen, sich noch eine Tracht Prügel abzuholen“, sagte Mayweather-Geschäftsführer Leonard Ellerbe gegenüber TMZ Sports. „Ich habe den größten Respekt vor Conor, Dana und den Typen da. Wenn Conor noch einmal was abbekommen möchte, weiß er ja, was er tun muss. Er muss nur Dana anrufen. Ich kann nicht für Floyd sprechen, aber wenn sich Conor nochmal verprügeln lassen möchte, ist Floyd sicher bereit, ihm diesen Gefallen zu tun.“

Ob die UFC ihrem größten Star noch einmal in den Box-Ring entlässt? Nachdem die UFC ihren Athleten jahrelang verboten hatte, in anderen Kampfsportarten anzutreten, machte sie für McGregor nicht nur eine Ausnahme, sie trat sogar als Promoter auf und verdiente mit am großen Kampf. Dana White kündigte in der Vergangenheit immer wieder an, mit Zuffa Boxing auch als Box-Promoter in Erscheinung zu treten. Einen besseren Startschuss dürfte es wohl kaum geben.