Boxen

Mayweather führt Comeback-Gespräche

Floyd Mayweather (Foto: Youtube)

Das ging schnell! Gut ein halbes Jahr nach seinem "Karriereende", denkt Box-Superstar Floyd Mayweather bereits über ein Comeback nach. Diesbezügliche Gespräche mit Sendern laufen bereits. Aber: Umsonst wird die ungeschlagene Großklappe nicht zurückkehren. Mindestens eine neunstellige Kampfgage muss es sein und natürlich ein Weltmeisterschaftsduell, versteht sich. 

Er nennt sich nicht umsonst "Money". Eine neunstellige Summe, also mindestens 100 Millionen Dollar, nannte der 39-jährige Box-Pensionär nun als Grundvoraussetzung für ein Comeback. Mayweather war im September, im Anschluss an seinen Sieg über Andre Berto, in 49 Kämpfen ungeschlagen zurückgetreten. Im Mai hatte er den teuersten Kampf in der Geschichte des Box-Sports bestritten, den jahrelang erwarteten Mega-Fight gegen Manny Pacquiao, und schon damals über 100 Millionen Dollar an Gage kassiert.

Dass Mayweathers Rücktritt vom Rücktritt nur eine Frage der Zeit war, da waren sich Experten einig. Dass es so schnell geht, überrascht. 

"Ich bin mit meiner Situation gerade zufrieden", erklärte Mayweather jetzt in einem Interview mit US-Sender Showtime. "Ich habe Gespräche mit CBS und Showtime geführt, man wird sehen was daraus wird. Bis jetzt bin ich allerdings zufrieden mit meiner Situation."

Einige "verrückte Summen" seien ihm während dieser Gespräche genannt worden, alle - natürlich - im neunstelligen Bereich. Gesegnet fühle er sich deshalb, möchte sich mit einer Entscheidung aber dennoch erst einmal Zeit lassen.

"Wenn ich zurückkehre, dann muss die Gage mindestens neunstellig sein", so Mayweather noch einmal deutlich. "Und es sollte ein Weltmeisterschaftskampf sein. Auf jeden Fall aber eine neunstellige Gage."

Weniger detailliert als seine Gehaltsvorstellungen sind dagegen seine Wünsche für einen möglichen Gegner. Einen lang geforderten Kampf gegen Gennady Golovkin hält er für unrealistisch, würde den lieber im Halbschwergewicht gegen Andre Ward sehen. Auch zu den Top-Talenten Danny Garcia und Keith Thurman wollte er sich nicht äußern.

Anbei das Video mit dem Interview: