Boxen

Margarito will Boxlizenz zurück

Foto via www.maniacogear.com

Am kommenden Freitag wird der frühere Boxweltmeister Antonio Margarito (38-6, 27 KO) vor einem fünfköpfigen Ausschuss der Sportaufsichtsbehörde von Las Vegas (NSAC) vorsprechen, um seine Boxlizenz wiederzuerlangen. Diese wurde ihm im Januar 2009, nach einer KO Niederlage gegen Shane Mosley (45-5-1, 38 KO), aberkannt. Grund: Margarito hatte verbotene harte Gegenstände in seinen Handbandagen versteckt. Die gipsähnliche Substanz wurde von Mosleys Trainer Naazim Richardson vor dem Kampf entdeckt und sofort von einem Vertreter der kalifornischen Sportbehörden konfisziert. Der Fight fand danach wie geplant statt, im Anschluss wurde Margarito jedoch suspendiert und zudem die Boxlizenz entzogen. Die Suspendierung endete bereits im Februar.

Margarito behauptet, nichts von alledem gewusst zu haben. Er beschuldigt seinen Trainer Javier Capetillo, der die Hände bandagiert habe.

Sollte Margarito seine Lizenz erhalten, so wäre ein Kampf gegen Manny Pacquiao (51-3-2, 38 KO) im November oder ein Fight gegen Miguel Cotto (34-2, 27 KO) zwei Möglichkeiten.

Die Lizenz zurückzuerhalten scheint nicht einfach zu sein. In Kalifornien, wo man ihm die Lizenz auch entzog, bekam er keine, als er im März einen Vorkampf der Pacuiao vs. Clottey Veranstaltung bestreiten wollte. Keith Kizer von der NSAC ist ebenfalls skeptisch: „Er sollte in Kalifornien vorsprechen, nicht hier in Nevada. Dort sollte man ihm genau zuhören und sollte er irgendetwas nicht aufrichtig und wahrheitsgemäß beantworten, dann würde ich ihm die Lizenz auch nicht zurückgeben.“

Margaritos Promoter Bob Arum ist selbstverständlich anderer Meinung: „Ich hoffe er bekommt seine Lizenz zurück. Er musste lange genug pausieren.“

 

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