Boxen

Marco Huck verletzt

WM-Rückkampf gegen Firat Arslan muss ausfallen. (Foto: Mark Bergmann/Groundandpound.de)

Es hätte einer der größten Fights des Jahres werden sollen, der WM-Rückkampf zwischen WBO-Cruisergewichtschampion Marco Huck und Firat Arslan. Nun der Schock: Wegen einer Ellenbogenverletzung Hucks wird der Kampf platzen.

„Ich bin total enttäuscht“, so Huck in einer Pressemitteilung. „Ich war in so guter Form und jetzt war die komplette Vorbereitung umsonst.“

Im letzten Sparring vor dem Kampf zog der WBO-Weltmeister sich einen Haarriss im linken Ellenbogen zu. Am 14. September hätte er zum zweiten Mal gegen Firat Arslan in den Ring steigen sollen, nachdem er diesen im vergangenen November umstritten nach Punkten besiegen konnte. Der Rückkampf wurde kurz darauf festgelegt, diverse Wortgefechte zwischen beiden Parteien gingen dem Duell voraus (unter anderem auch in der aktuellen Ausgabe des Groundandpound Magazins). Arslan war für ein Statement nach der Absage bislang nicht zu erreichen.

"Die Verletzung von Marco Huck war für uns nicht vorhersehbar. Wir prüfen derzeit, welche Alternativen für den Kampfabend am 14. September möglich sind“, so Sauerland-Geschäftsführer Chris Meyer. Laut Pressemitteilung bestätigten zwei Ärzte die Diagnose am Samstagabend, Huck wird für sechs bis acht Wochen pausieren müssen.

Damit ist der Hauptkampf für den Event am 14. September gestorben. Ob ein Ersatzkampf ins Programm genommen, oder gar die gesamte Veranstaltung abgesagt wird, entscheidet sich am Montag. In der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer Halle sollte neben Huck Marcos Nader im Co-Hauptkampf seinen EU-Titel verteidigen.