Boxen

Marco Huck nimmt an World Boxing Super Series teil

Hat er bald wieder Gold um die Hüfte: Marco Huck (Foto: Mark Bergmann/GNP1.de)

Es sind zwei der Box-Highlights des Jahres: die Turniere der World Boxing Super Series um die Muhammad-Ali-Trophy. Je acht Weltklasse-Boxer aus dem Cruiser- und Supermittelgewicht werden sich in einem Turnierformat gegenüberstehen, an dessen Ende im Mai 2018 der Sieger feststehen wird. Auch der deutsche Ex-Weltmeister Marco Huck gehört zu den acht Auserwählten.

Die Champions League des Boxens. Mit diesem Motto sind die Veranstalter der World Boxing Super Series an den Start gegangen und nach den ersten Namen im Cruisergewicht-Turnier kann man feststellen: Ziel erreicht. Bereits jetzt werfen drei amtierende Weltmeister nicht nur ihren Namen, sondern auch ihre WM-Titel in den Ring.

Für Marco Huck daher die perfekte Chance auf eine weitere Weltmeisterschaft und auf Wiedergutmachung. Denn dem langjährigen WBO-Champion könnte ein Rückkampf gegen den amtierenden WBC-Weltmeister Mairis Briedis winken, der Huck im April auspunktete. Der Lette ist nur einer von drei bereits bestätigten Weltmeistern im Turnier.

Neben Briedis stehen auch der Kubaner Yunier Dorticos, nach dem verletzungsbedingten Rücktritt von Champion Beibut Shumenov Titelträger der WBA, sowie der ungeschlagene IBF-Weltmeister Murat Gassiev als Teilnehmer fest. Ex-Weltmeister Krzysztof Wlodarczyk komplettiert das Quintett der derzeit bestätigten Cruisergewichte.

Wie ESPNs Dan Rafael berichtet, soll das Teilnehmerfeld am Ende auch WBO-Champion Oleksandr Usyk, den Russen Dmitry Kudryashov sowie den polnischen Ex-Weltmeister Krzysztof Glowacki, dem Huck seine letzte K.o.-Niederlage verdankt, umfassen.

Die Auslosung des Turniers erfolgt am 8. Juli in Monaco. Dabei werden die Top-4-Kämpfer in einer Rangliste platziert und dürfen sich entsprechend ihrer Position ihren Gegner für die erste Runde auswählen, die dann im September abgehalten wird. Das Halbfinale findet Anfang 2018, das Finale im Mai 2018 statt. Insgesamt stehen 50 Millionen US-Dollar an Preisgeld auf dem Spiel, die auf die 16 Kämpfer aufgeteilt werden.