Boxen

Magomed Abdusalamov aus Krankenhaus entlassen

(Foto: Florian Sädler/Groundandpound.de)

Magomed Abdusalamov kämpfte über die vergangenen Monate um sein Leben. Nach zweimonatigem Bangen sprang der 32-Jährige dem Tod schließlich doch von der Schippe - zur Freude seiner Familie, Fans und Freunden. Vor wenigen Tagen konnte der „russische Tyson“ das Krankenhaus verlassen.

Der Boxer wurde nach seinem Gefecht gegen Mike Perez in ein künstliches Koma versetzt. Im Kampf hatte sich ein Blutgerinnsel gelöst, welches sich als so schwerwiegend erwies, dass man ihn an Maschinen anschließen musste. Kurze Zeit später erlitt er einen Schlaganfall. Fast zwei Monate lang befand sich der Wahl-Amerikaner in einem künstlichen Koma.

Abdusalamov erwachte Ende November aus dem Koma, nachdem er wieder selbst begann zu atmen. Am nächsten Tag gab es allerdings wieder einen Rückschlag. Die Körpertemperatur des Mannes aus Dagestan stieg auf über 40 Grad Celsius, sodass man sich entschied, ihn wieder ins Koma zu versetzen.

Promoter Nathan Lewkowicz lieferte vor wenigen Tagen Entwarnung: „Magomed konnte das Krankenhaus verlassen und wird sich nun in Reha begeben.“ Der Schwergewichtler könne derzeit weder sprechen noch gehen, jedoch wird in einem für drei Monate eingeplanten Aufenthalt in der Reha-Klinik auf Besserung gehofft.

Der Vater von drei Töchtern war in 18 Begegnungen ungeschlagen. Diese konnte er allesamt vorzeitig durch (T)K.o. gewinnen und galt als ein möglicher Herausforderer von Boxweltmeister Wladimir Klitschko, bis Perez ihm die erste Niederlage seiner Karriere zufügte.