Boxen

Lou DiBella: „Wladimir Putin wird sehen wie Povetkin ausgeknockt wird.“

Lou DiBella (Foto: Bryan Horowitz/Creative Commons)

Der WBC-Weltmeister Deontay Wilder muss als nächstes sein Gold der WBC gegen den russischen Pflichtherausforderer Alexander Povetkin verteidigen. Da sich beide Teams nicht einigen konnten, fand die Kampfversteigerung in Florida statt, wobei die russische Seite mehr bot und damit gewann.

Der Promoter von Alexander Povetkin, der russische Oligarch Andrej Ryabinski, siegte mit 7,15 Millionen Dollar, während Promoter Lou DiBella mit einem 5,1 Millionen Dollar Angebot scheiterte. Zehn Prozent des Geldes bekommt der Weltverband World Boxing Council (WBC), die restlichen 90 Prozent werden wie folgt verteilt: 70 Prozent der 90 Prozent gehen an den Titelträger,  der Rest an den Herausforderer. Da das Lager von Povetkin die Versteigerung gewonnen hat, kann man von einer Austragung in Russland ausgehen.

„Wir sind glücklich 70 Prozent von 7,15 Millionen zu bekommen“, so DiBella. „Wir werden den Titel nicht ablegen, der Kampf wird stattfinden! Wenn das Duell in Russland ausgetragen wird, hoffe ich, dass Wladimir Putin zusieht, wie Alexander K.o. geht.“ 

Ort und Datum für den WBC-Weltmeisterschaftskampf sind noch noch nicht bekannt. Der amerikanische Weltmeister könnte unter Umständen auch seinen Titel ablegen, da sein Berater Al Haymon seine Schützlinge nur ungern auf fremden Veranstaltungen boxen lässt.