Boxen

Krieg der Promoter

Da waren sie noch Freunde: Bob Arum und Oscar De La Hoya. (Foto via blogspot.com)

In der Boxwelt kommt es häufig unter Boxer als auch Promotor zu heftigen Wortgefechten, besonders wenn es darum geht, den eigenen Boxer zu vermarkten. Dabei flogen schon einmal die Fäuste und dementsprechend hoch war die Aufmerksamkeit der Medien und auch der Boxfans. Nun scheint es wieder einmal unter den Promotor zu krachen. Oscar De La Hoya scheint in diesem Fall das Zünglein an der Waage zu sein.

In einem öffentlichen Statement bezeichnete der Ausnahmeboxer seinen ehemaligen Promotor Bob Arum und auch Don King als „Würger des Boxsports“:

„Die Don Kings und Bob Arums würgen nun den Boxsport bereits seit über 40 Jahren! Haben sie großartige Kämpfe entstehen lassen? Natürlich... aber ihre Methoden und Maßnahmen sind schon längst nicht mehr zeitgemäß! Wir müssen uns einfach an den Modellen der NBA (Basketball) und der MLB (Baseball) orientieren, wo es einen Hauptpromotor und eine Kommission für alle Boxer gibt. Nur so wird es uns gelingen, auch die besten Boxer gegeneinander kämpfen zu lassen, monatliche Pay-Per-Views zu erleben und auch alle talentierte Boxer im Fernsehen zu sehen. Hast du aber fünf oder sechs verschiedene Promotor, ist dies sehr schwierig!“

Bob Arum, Geschäftführer von Top Rank Promotions, entgegnete De La Hoyas Statement wie folgt:

„Es genügt nur ein Wort, um Oscar De La Hoya und seinen Kommentar zu beschreiben: Erbärmlich! Ich meine der Typ ist wirklich dumm! Jeder, der wirklich seinen Worten Glauben oder überhaupt nur Aufmerksamkeit schenkt, ist wirklich blöd. Ich werde mir noch nicht einmal die Mühe geben, einen dementsprechenden Gegenbeweis zu liefern. Es ist einfach zu absurd! Soll ich mich darüber überhaupt aufregen? Nein! Einfach nur erbärmlich... dies ist auch wirklich alles, was ich dazu sagen kann!“