Boxen

Oscar De La Hoya fordert Donald Trump heraus

Oscar De La Hoya (Foto: DEWALT POWER TOOLS FIGHT NIGHT CLUB 2010)

Der zehnfache Box-Weltmeister Oscar De La Hoya gab dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump Kontra. De La Hoya lud Trump zu seiner nächsten Veranstaltung ein und wollte damit zeigen, dass Trumps abwertende Meinung über Muslime und Mexikaner in den USA komplett falsch ist. Dies gab der Sohn mexikanischer Einwanderer in einem Auftritt bei „Fox Business News“ bekannt.

Trump äußerte sich in der Vergangenheit darüber, ein Verbot gegen den Islam auszusprechen und zudem eine Mauer zwischen Mexiko und den USA aufzubauen, um illegale Einwanderer aufzuhalten.

Auf die Frage hin, wie De La Hoya auf die Kampfpaarung zwischen Canelo Alvarez und Amir Khan gekommen sei, antwortete De La Hoya, dass ihn die rassistischen Aussagen von Trump dazu gebracht haben.

„Ich würde gerne Herrn Trump zu meiner Veranstaltung in Las Vegas  am 7. Mai einladen. Dort eröffnen wir die neue T-Mobile Arena und das mit einem Hauptkampf zwischen dem populärsten muslimischen Kämpfer, Amir Khan, und dem bekanntesten Mexikanischen Boxer unserer Zeit, Canelo Alvarez“, so Golden Boy Promotion-Chef De La Hoya. „Wir werden Mr. Trump zeigen, was die beiden fähig sind zu leisten, ganz gleich von Nationalität und Religion – und das in einer Stadt, die Amerika verkörpert: Las Vegas.“

Zum Schluss wurde er scherzhaft gefragt, wie lange es Donald Trump mit ihm im Ring aushalten würde. „Wie lange brauche ich, um von der einen Ecke in die andere zu kommen? Ich denke mit dem Anzählen wären wir bei 20 Sekunden!“, erklärte De La Hoya siegessicher.