Boxen

James Toney: „Mayweather schickt McGregor schlafen“

Box-Weltmeister mit UFC-Erfahrung: James Toney (Foto via MMAConvert.com).

Wenn am 26. August Conor McGregor für seinen Boxkampf gegen Floyd Mayweather in den Ring steigt, wird UFC 118 fast auf den Tag genau sieben Jahre zurückliegen. Im August 2010 wagte sich Box-Weltmeister James Toney gegen Randy Couture ins Octagon und klopfte in Runde eins ab. „Lights Out“ ist sich sicher, dass es McGregor ähnlich ergehen wird.

Sechs Monate MMA-Training absolvierte James Toney 2010, bevor er bei UFC 118 in Boston auf Ex-UFC-Champion Randy Couture traf. Dass das nicht reichen würde, um den dekorierten Ringer von sich fernzuhalten, war zu erwarten. Und tatsächlich: Nach knapp dreieinhalb Minuten besiegte Couture den Gast per Arm Triangle Choke.

Jetzt dreht Conor McGregor den Spieß um: Der UFC-Leichtgewichtschampion streift im August die Boxhandschuhe über und stellt sich in seinem Debüt Floyd Mayweather (49-0). Für Toney wird der Blockbuster-Kampf eine klare Angelegenheit.

„Ich kann euch sagen: Floyd „Lights Out“ Mayweather“, lachte der 48-Jährige in Anspielung auf seinen eigenen Spitznamen in einem Interview mit LiveBoxingNews.

Auch Wetten auf den Kampf sind laut Toney keine gute Idee, wenn es nach seinen eigenen Quoten geht: „[Mayweather] ist Favorit. [Die Quoten stehen] eine Million zu eins. Conor McGregor? Er hat keine Chance, ihn zu treffen.“

McGregor, ist sich Toney sicher, hat den Kampf des Geldes wegen angenommen. Berichten zufolge soll der Ire am 26. August bereits ohne Sponsoren und PPV-Beteiligung circa 75 Millionen Dollar verdienen.

„Er macht es fürs Geld“, so Toney. „Conor McGregor weiß, dass er diesen Kampf nicht gewinnen wird. Er weiß, dass er keine Chance hat, [Mayweather] zu treffen. Er wird eine aufs Kinn bekommen und Schlafen gehen […]. Mayweather haut den Jungen weg. Um elf Uhr geht er Schlafen.“

Toney ist mehrfacher Box-Weltmeister in diversen Gewichtsklassen, der seine Profi-Karriere 1988 startete. "Lights Out" hält einen Sieg gegen Evander Holyfield und kann Kämpfe gegen Namen wie Roy Jones Jr. und Samuel Peter vorweisen. Im Mai kämpfte er zum ersten Mal seit zwei Jahren und gewann mit einem T.K.o. gegen Mike Sheppard den WBF-Schwergewichtstitel.

Gerüchte bezüglich eines zweiten MMA-Kampfes, gegen Ken Shamrock, bestätigten sich nach UFC 118 nicht. Die klare Niederlage in seinem Ausflug in den Käfig scheint Toney seine Grenzen bewusst gemacht zu haben, und die gleiche Lektion erwartet er nächsten Monat für McGregor: „Bald heißt es Lights Out, Motherfucker.“