Boxen

James Kirkland wird aus Gefängnis entlassen

Foto via www.boxnews.com.ua

Der Halbmittelgewichtsboxer James Kirkland (25-0, 22 KO) wird am zweiten Oktober aus dem Gefängnis entlassen und fortan in einem offenen Resozialisierungszentrum untergebracht werden. Dieser Umstand ermöglicht dem 26-Jährigen wieder regelmäßiges Training. Kirkland sitzt seit April 2009 in Haft, nachdem er sich während einer Gerichtsverhandlung des unerlaubten Waffenbesitzes für schuldig bekannte und zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Er kaufte die Schusswaffe nach eigenen Angaben auf einer Waffenmesse in Austin (Texas). Bei einer Verkehrskontrolle fanden Beamte sie im Wagen des Boxers.

Kirkland hat Glück, ist die Strafe für ein solches Vergehen in der Regel doch mindestens doppelt so hoch wie seine. Auch die vorzeitige Entlassung kommt ihm sehr gelegen. Beobachter machen die Unterstützung seines Managements und seiner Promoter (Golden Boy Promotions) dafür verantwortlich.

Während seiner Haftzeit scheint Kirkland einiges an Gewicht zugelegt zu haben. Sobald er dies los ist, soll er laut seinem Management einen Aufbaukampf bestreiten, bevor er schließlich für einen WM-Kampf bereit ist. Er steht seit Oktober 2008 bei Golden Boy unter Vertrag und gewann seitdem zwei Kämpfe durch KO. Beim letztjährigen Fight zwischen Manny Pacquisao und Ricky Hatton war er für einen Vorkampf gebucht, musste aber vorher in Haft. „Er kann jeden in seiner Gewichtsklasse schlagen“, so Golden Boy CEO Richard Schaefer. „Und damit meine ich: jeden!“