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Huck verteidigt WM-Gold gegen Arslan

Marco Huck (Foto: Mark Bergmann/GroundandPound)

Der nächste Gegner für WBO-Cruisergewichtschampion Marco Huck steht fest: Es ist Ex-Weltmeister Firat Arslan. Beide werden am 03. November in Huck’s "Wohnzimmer", der Gerry Weber Arena in Halle/Westfalen aufeinandertreffen.

„Wir freuen uns, dass wir ein weiteres deutsch-deutsches Duell realisieren können”, so Sauerland Event-Geschäftsführer Chris Meyer. “Solche Kämpfe sind für die Zuschauer besonders interessant. Huck gegen Arslan ist auch der Kampf zwischen dem aktuellen Champion und einem früheren Weltmeister - das verspricht reichlich Brisanz.“

Zusätzliche Brisanz erhält der Kampf dadurch, dass Huck im Falle eines Sieges vom Weltverband WBO zum Super-Champion ernannt werden würde. Es wäre dann die zehnte erfolgreiche Verteidigung für den polarisierenden Sauerland-Star.

„Das motiviert mich natürlich ganz besonders“, so Huck. „Aktuell gibt es keinen Kämpfer bei uns im Team, der das von sich behaupten kann. Die Chance, WBO-Super-Champion zu werden, will ich mir auf gar keinen Fall entgehen lassen.“

Huck (34-2-1, 25 K.o.) gewann seinen WM-Gurt im August 2009, mit einem Punktsieg über Victor Emilio Ramirez, ebenfalls in Halle/Westfalen. Seitdem verdeidigte er den Gürtel neunmal. Im Februar wagte sich Huck in die Schwergewichtsklasse, unterlag dem Russen Alexander Povetkin aber knapp nach Punkten. Zuletzt trennte er sich von Pflichtgegner Ola Afolabi mit einem Unentschieden.

Arslan (32-5-2, 21 K.o.) gewann den Cruisergewichtstitel nach Version der WBA im November 2007 mit einem Punktsieg über Virgil Hill und konnte ihn einmal vrerteidigen, bevor er das Gold durch eine TKO-Niederlage an Guillermo Jones abgab. Zuletzt konnte sich der “Löwe” aus Süßen zu einem EM-Kampf hocharbeiten, im Titelkampf gegen Alexander Alekseev reichte es aber nur zu einem umstrittenen Unentschieden.

Arslan, die aktuelle Nummer acht der WBO-Weltrangliste, zeigte sich jedoch in Top-Form - wohl ein Grund, warum er nun direkt eine WM-Chance erhält.

„Er ist eine echte Kampfmaschine”, so Huck über seinen Gegner. “Er übt permanent Druck aus und ist dazu noch Rechtsausleger. Da muss ich konditionell topfit sein.”