Boxen

Huck verliert WBO-Gold durch Knock-out gegen Glowacki

Marco Huck vs. Krzysztof Glowacki (Foto: Sky Select)

Marco Huck konnte sein USA-Debüt nicht von Erfolg krönen. Der WBO-Weltmeister im Cruisergewicht wurde vom Polen Krzysztof Glowacki in New Jersey K.o. geschlagen. Wir blicken für euch auf einen dramatischen Kampf aus dem Prudential Centier in Newark.

Huck ließ es langsam angehen. Die ersten Runden tastete sich der Bielefelder vorsichtig an seinen Kontrahenten heran, der indes aktiver war und mit viel Pressing einige Fäuste ins Ziel brachte. Der Deutsche ließ sich davon nicht beeindrucken und boxte mit.

Keiner der beiden Kämpfer konnte durch gute Beinarbeit oder technischer Raffinesse überzeugen, eher waren es wilde Schwinger, die den Zuschauern imponierten und für Stimmung sorgen.

Huck versteckte sich hinter seiner Doppeldeckung und ließ dann im richtigen Moment Schlagsalven folgen, die sich in Runde sechs bezahlt machten. Ohne Rücksicht auf Verluste schlug der WBO-Titelträger wild um sich und schickte Glowacki mit einem linken Haken auf den Hosenboden.

Der Pole kam wieder zu sich, wich nicht zurück und blieb unangenehm zu boxen. Die Begegnung wurde teilweise von unsauberen Aktionen bestimmt. Kopfstöße, das Ausspucken des Mundschutzes, mehrfaches Aufstützen und auch Schläge nach dem Ringgong kamen vor.

In den letzten Runden schien Glowacki dann die zweite Luft gefunden zu haben. Im elften Durchgang konterte er Hucks Angriffe mit einer Links-Rechts-Kombination aus und schickte den Deutschen so auf die Bretter. Schwer angeschlagen kam Huck wieder auf die Beine, wurde dann erneut hart angegangen und von vier linken Haken in Serie K.o. geschlagen.

Ein dramatischer Sieg nach 2:39 Minuten für den Polen, der sich damit zum neuen Weltmeister im Cruisergewicht nach Version der WBO krönen konnte.