Boxen

Herausforderung an Felix Sturm

Hamid Rahimi nach seinem Erfolg bei No Compromises FC 2. (Foto: Elias Stefanescu/Groundandpound.de)

Gökhan Aydin, Veranstalter der No Compromises FC-Serie, hat es sich zum Ziel gesetzt, den Fans neben dem MMA auch weitere Kampfsportarten näher zu bringen. Im Rahmen dessen kam es in der Sporthalle Hamburg zum Boxduell zwischen Hamid Rahimi und Aliaksei Volchan. Der in Hamburg lebende Afghane gewann den Kampf vor seinem großen Anhang überzeugend nach Punkten. Groundandpound-TV sprach im Anschluss mit dem 29-jährigen.

Im Bezug zum Kampf meinte der WBU-Intercontinetal Champion, dass es ihm sehr viel Spaß gemacht hätte, er aber trotz dicker Handschuhe seinen Gegner über die Distanz nach belieben hart angehen konnte.

Nach dem in Kabul errungenen WBU-Titel gegen Said Mbelwa wurde der Wahl-Hamburger, der mit neun Jahren nach Deutschland kam, in der WBO-Rangliste auf Platz sechs gesetzt und ihm wurde zugesichert, dass ein Kampf gegen Felix Sturm als Herausfordererduell um den WBO-Weltmeistertitel gewertet werden würde. Das Bedeutet im Klartext: Wer gewinnt, bekommt den Titelkampf.

Aufgrund dieser Infos forderte Hamid Rahimi im GnP-TV Interview den ehemaligen Weltmeister heraus. Er würde sich sehr über die Chance freuen, erklärte Rahimi, auch weil beide ähnliche Parallelen im Leben haben. So ist Felix Sturm selbst Kriegsflüchtling gewesen.

Nachdem er noch einmal klarstellte, dass er nie seinen Namen ablegen würde und dass Sport keine Grenzen habe, (Anmerkung der Redaktion: Felix Sturm heißt mit bürgerlichen Namen Adnan Catic) sprach er noch über seinen Einsatz für "Fight for Peace". Im Rahmen dessen trat er in Kabul auf. "An diesem Abend schauten 24 Millionen Zuschauer seinen Kampf und es fiel keine Bombe, Rakete etc. in Afghanistan", erklärte Rahimi. Dies sei wie ein Traum für ihn gewesen.

Das komplette Interview anbei: