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Haye vs. Charr geplatzt

Nichts zu lachen für Manuel Charr. (Foto: Elias Stefanescu/Groundandpound.de)

Schlechte Nachrichten gibt es von der Insel zu vermelden: Der für den 29. Juni geplante Kampf in Manchester, zwischen David Haye und Manuel Charr, musste abgesagt werden. Grund ist eine Handverletzung des Engländers. Für den "Diamond Boy" Charr eine unbefriedigende Situation. Der Mann aus dem Ruhrpott wollte das Enfant Terrible als direktes Ticket Richtung Vitali Klitschko nutzen. Ein Rückkampf, nach dem er sich so sehr sehnt.

David Haye hatte sich beim Training am Sonntag so schwer verletzt, dass das für den 29. Juni geplante Duell nicht stattfinden kann. Der ehemalige WBA-Weltmeister ist unzufrieden mit der Situation und äußerte sich wie folgt:

„Es nervt mich total, dass ich den Kampf am 29. Juni absagen muss. Trainingsverletzungen kommen schon mal vor. Das ist Berufsrisiko. Oft boxe ich trotzdem. Aber in diesem Fall ist es so schlimm, dass ich mich nicht rechtzeitig davon erholen werde. Ich habe für mindestens vier Wochen Trainingsverbot.“

Auch die Enttäuschung seines Gegners kann der Engländer verstehen und gab in einer Pressemitteilung zu Protokoll, dass es ihm für Manuel Charr leid täte, ebenso für alle anderen, die an dem Kampf beteiligt sind. Außerdem meint er, dass er die Absage so früh mitteilte, damit Fans und Gegner genug Zeit haben, um umzuplanen.

David Haye muss jetzt erstmal wieder fit werden, bevor er wieder ins Seilgeviert steigen kann. Für Manuel Charr bleibt die Suche nach einem gleichwertigen Gegner. Noch ist dieser nicht bekannt.