Boxen

Floyd Mayweather kündigt Comeback gegen Manny Pacquiao an

Meint er es ernst oder war es nur ein PR-Stunt, um Oscar de la Hoya und Saul „Canelo“ Alvarez die Show stehlen? In einem Instagram-Video kündigte der ungeschlagene Floyd Mayweather Jr. sein Comeback für Ende des Jahres an. Gegner soll kein Geringerer als der alte Erzrivale Manny Pacquiao sein.

Floyd Mayweather weiß, wie man jemandem den Abend madigmachen kann. Wenige Stunden, bevor Oscar de la Hoyas Boxer Saul „Canelo“ Alvarez zum zweiten Mal auf Gennady Golovkin treffen sollte, lenkte der 41-Jährige die Aufmerksamkeit ein weiteres Mal auf sich. Auf Instagram kündigte „Money“ Mayweather sein Comeback gegen Manny Pacquiao an: „Ich komme dieses Jahr zurück, um gegen Manny Pacquiao zu kämpfen. Ein weiterer neunstelliger Zahltag auf dem Weg.“

Im Video selbst sieht man Mayweather und Pacquiao auf einem Musik-Festival in Tokyo aufeinandertreffen und sich unterhalten. Dabei kündigt Mayweather an, im Dezember wieder in den Ring zurückzukehren. Pacquiao weist auf seinen WBA-Gürtel hin und Mayweather kündigt an, ihm diesen abnehmen zu wollen. Nachdem Mayweather noch einen Spruch in Richtung Pacquiaos bringt, gehen die beiden wieder auseinander.

Manny Pacquiao war jahrelang auf der Jagd nach einem Kampf gegen Mayweather. Im Dezember 2015 standen die beiden Box-Legenden schließlich im Ring. Jahre zu spät für Pacquiao, der nicht mehr an frühere Großtaten anknüpfen konnte und eine klare Punktentscheidung gegen sich einstecken musste. Im Anschluss verteidigte sich der Filipino gegen die Kritik durch einen Hinweis auf eine verletzte Rotatorenmanschette in der rechten Schulter.

Auch wenn der Box-Kampf am Ende hinter den Erwartungen der Fans zurückblieb, war er kommerziell äußerst erfolgreich. In den USA verkaufte sich der PPV insgesamt 4,6 Millionen Mal, bis heute der Rekord. Mayweather verdiente dabei ca. 220 Millionen US-Dollar. Ob der Rückkampf auch in ähnliche Sphären vorstoßen kann, darf bezweifelt werden.

Für Mayweather ist es bereits das dritte Comeback. Nach seinem Sieg über Pacquiao verteidigte er noch einmal seine Titel gegen Andre Berto und trat dann vom Boxen zurück. Im vergangenen Jahr kehrte er gegen den damaligen UFC-Champion Conor McGregor in den Ring zurück und schlug den Iren in der zehnten Runde technisch K.o. Pacquiao gewann im Juli gegen Lucas Matthysse den regulären WBA-Titel, musste sich zuvor jedoch Jeff Horn umstritten geschlagen geben.