Boxen

Felix Sturm bekommt zweite Chance gegen Fedor Chudinov

Felix Sturm (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Der ehemalige Weltmeister im Mittelgewicht, Felix Sturm, bekommt laut dem Weltverband WBA eine zweite Chance gegen Fedor Chudinov, der ihm im Mai eine Niederlage zufügte. Vincent Feigenbutz steht daher nun mit leeren Händen da.

Eigentlich war es nämlich geplant, dass der 19-jährige Supermittelgewichtler Vincent Feigenbutz (20-1, 19 K.o.) am 5. Dezember gegen den WBA-Weltmeister im Supermittelgewicht Fedor Chudinov (13-0, 10 K.o.) antritt. Doch die World Boxing Association (WBA) traf die kuriose Entscheidung, Felix Sturm erneut gegen Chudinov antreten zu lassen, obwohl Sturm im ersten Duell unterlegen war und nach Punkten scheiterte.

Felix Sturm äußerte sich dazu: „Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Auch ein anderer Weltverband, die WBO, hat in der Vergangenheit einen Rückkampf zwischen Arthur Abraham und dem Engländer Paul Smith angeordnet - obwohl der erste Kampf einen klaren Sieger hatte.“

Vincent Feigenbutz aus Karlsruhe hätte es aus sportlicher Sicht wohl eher verdient, gegen Chudinov zu boxen, da er sich im Juli den WBA-Interim-Titel im Supermittelgewicht sicheren konnte, indem er Mauricio Reynoso eindrucksvoll in Runde drei durch T.K.o. bezwang.

„Wir werden die Ansetzung nicht akzeptieren“, so Kalle Sauerland, der Promoter von Feigenbutz. „Wir haben einen Vertrag mit Chudinov und werden kämpfen bis zum Letzten. Vincent hat sich die Chance auf den Rekord verdient.“