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Feigenbutz schlägt Keta vorzeitig, erobert IBF-Titel

Vincent Feigenbutz will wieder Weltmeister werden. (Foto: Holger Plautz)

Vincent Feigenbutz konnte am 3. Dezember den vierten vorzeitigen Erfolg in Serie sichern. Dem Karlsruher gelang damit ein erfolgreicher Jahresabschluss mit dem Gewinn des IBF-Interconti-Titels im Supermittelgewicht. Der Lokalmatador schlug Mike Keta in nur zwei Runden K.o.

Das Jahr fing turbulent an für den erst 21-Jährigen Vincent Feigenbutz (25-2, 23 K.o.). Eine T.K.o.-Niederlage gegen Giovanni De Carolis und damit der Verlust zweier WM-Titel waren schwer zu verkraften. Nach vier Monaten Pause kehrte der Karlsruher jedoch stark zurück, sicherte in diesem Jahr vier Erfolge vorzeitig und am vergangenen Samstag in Rheinstetten, nahe seiner Heimat Karlsruhe, den IBF-Titel.

Im Hauptkampf des Sauerland-Events ging es um den vakanten IBF-Intercontinental-Titel im Supermittelgewicht. Feigenbutz stand der Münchner Mike Keta (21-4, 17 K.o.) gegenüber, der sich anfangs zwar auf einen Schlagabtausch mit dem Lokalhelden einließ, dadurch aber harte Treffer nehmen musste. Das aggressive Vorgehen von Keta wurde durch Konter bestraft.

In der zweiten Runde kam das Ende nach 1:49 Minuten. Feigenbutz klingelte den gebürtigen Albaner mit einer Rechten an, setzte dann mit Folgeschlägen nach – Keta ging hart getroffen zu Boden, der Ringrichter zählte ihn aus und winkte die Begegnung ab.

Der erst 18 Jahre alte Leon Bauer (10-0, 8 K.o.) sicherte im Co-Hauptkampf des Abends die Junioren-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht. Er gewann gegen Gheorghe Sabau (11-3-1, 7 K.o.) durch K.o. in der zweiten Runde. Zuvor schickte er den Rumänen zweimal auf die Bretter.

Im Duell zuvor ließen es die Ladies krachen. Die Griechin Kallia Kourouni (7-1, 2 K.o.) bezwang Irma Balijagic Adler (16-7, 8 K.o.) aus Sarajevo einstimmig nach Punkten und sicherte den vakanten WIBF-Titel im Super-Federgewicht. Denis Radovan gewann sein Profi-Debüt gegen Jozsef Racz (7-12-1, 2 K.o.) klar nach Punkten.

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